Über den Wolken, ja, da muss die Freiheit wirklich grenzenlos sein. Verständlich also, dass immer mehr Dinge unseres alltäglichen Lebens in der Cloud leben. Zumindest im Privaten. Da redet man auch vom Metaverse und von künstlicher Intelligenz, die uns bald den Alltag erleichtern wird.
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Technologischer Fortschritt, wohin das Auge reicht. Wenn wir dann aber in viele mittelständische Unternehmen blicken, zeigt sich oftmals ein ganz anderes Bild: Da stehen oft noch IT-Monolithen in angestaubten Kellerräumen. Viele mittelständische Unternehmen arbeiten noch immer mit IT-Altsystemen, die mit den immer komplexer werdenden Anforderungen nicht mehr Schritt halten können.
Technologien, die schneller, billiger und effizienter sind, helfen Unternehmen mit knappen Budgets mehr zu erreichen und halten den Mitarbeitenden den Rücken frei. Aber wie sollten mittelständische Unternehmen einen Systemwechsel angehen, um sicherzustellen, dass sie eine Grundlage schaffen, die ihre Bedürfnisse nicht nur heute, sondern auch in Zukunft erfüllen kann? Bei Modernisierungsprozessen geht es immer auch darum, loszulassen. Alte Gewohnheiten ändern sich oftmals nicht so einfach. Vor allem dann, wenn vordergründig alle Aufgaben erledigt werden und es keinen eigentlichen Grund zur Umstellung gibt. Doch ein Blick in die aktuelle Studie „Legacy-Modernisierung 2022”, die mit 339 IT-Verantwortlichen aus Deutschland, Österreich und in der Schweiz von u. a. Workday umgesetzt wurde, zeigt gleich mehrere Gründe auf, warum Unternehmen den Einsatz von Legacy Systemen überdenken sollten. Wir haben Ihnen hier drei zusammengefasst.
In 59 % der Unternehmen ist der Aufwand für Wartung und Betrieb der Bestandssysteme höher als der für aktuelle Lösungen.
Marktanforderungen verändern sich in den letzten Jahren rasant. Dazu kommen die unvorhersehbaren, oftmals mit viel Risikopotenzial behafteten Ereignisse, die das Weltgeschehen bestimmen. Starre Mainframe-Anwendungen sind oft nicht flexibel genug, um strategische Planungen zur Unternehmensführung oder im Finanzbereich abzubilden. Deswegen bewerten 61 % der Unternehmen die Modernisierung von kritischen Bestandssystemen als wichtig.
Nur jedes zehnte Unternehmen hat die wichtigsten Modernisierungsprojekte bereits abgeschlossen. Vorreiter sind die großen Firmen ab 1.000 Beschäftigten. Knapp ¼ der Unternehmen plant seine Bestandssysteme nächstes Jahr zu modernisieren. Der Wettlauf um die digitale Transformation hat (bereits gestern) begonnen – und es sind die CIOs, die das Rennen anführen können.
Starre Strukturen sind nicht in der Lage, adaptive Interpretationen auf Grundlage ständig neuer, fließender Informationsströme anzustellen. Daten können in diesen unflexiblen Arrangements nicht zwischen verschiedenen Interpretationsebenen wechseln. Wichtigste Motive für eine Erneuerung der IT sind daher die veränderten Anforderungen an Geschäftsprozessen sowie technologische Gründe.
Mit einem digitalen Mindset fällt es leichter, veraltete Systeme, Prozesse und Arbeitsweisen loszulassen. Starten Sie Ihre digitale Transformation mit domänenspezifischen SaaS-Lösungen, zerlegen Sie Ihre bestehende IT-Landschaft Domäne für Domäne. Lösen Sie diese aus den klassischen Business-Anwendungen wie dem ERP heraus, um die Transformation zu beginnen und die Legacy-Abhängigkeiten Stück für Stück zu reduzieren. „Dadurch können Datensilos abgebaut und kürzere Planungs-, Ausführungs- und Analyse-Zyklen ermöglicht werden, was eine wichtige Grundlage für schnellere und bessere Entscheidungsprozesse ist.“ bestätigt Jens Löhmar, CTO DACH und Continental bei Workday.