KI hilft beim Schreiben von Texten
Laut einer Forrester-Studie im Auftrag von Grammarly verwenden 70 Prozent der Erwerbstätigen generative KI für die meisten oder alle ihre Schreib- und Textbearbeitungsaufgaben. Mit diesem Anstieg der Nutzung generativer KI-Tools interagieren mehr Inhalte als je zuvor regelmäßig mit KI, maschinellem Lernen (ML) und großen Sprachmodellen (LLMs).
Doch KI macht bekanntlich Fehler. So kontrollieren 67 Prozent der Erwerbstätigen, die textbasierte generative KI schon beruflich genutzt haben, die Resultate auf Korrektheit. 66 Prozent geben an zu wissen, dass generative KI falsche Ergebnisse erzeugen kann.
Wenn ein KI-Modell einen Vorschlag macht, der die Bedeutung eines Satzes verändert, ist das in der Regel ein harmloser Fehler und kann abgelehnt werden. Dies wird jedoch umso komplizierter, je weiter die Technologie voranschreitet und je mehr Entwickler sich auf LLMs verlassen.
Wenn zum Beispiel ein LLM zu politischer Voreingenommenheit neigt, könnte es unverantwortlich sein, es politische Berichte erstellen zu lassen. Wenn die Tendenz zu Fehlinformationen und Halluzinationen besteht, kann es gefährlich und unethisch sein, es medizinische Ratschläge und Diagnosen generieren zu lassen.
Unangemessene Ergebnisse können also nicht nur harmlose Fehler sein, sondern weit schlimmer ausfallen und somit tiefgreifendere Folgen haben. Mit dem Fortschreiten der Technologie und dem zunehmenden Einsatz von KI bei komplexeren Schreibaufgaben wächst auch die Verantwortung der KI-Anbieter, dafür zu sorgen, dass ihre Lösungen keine unbeabsichtigten Folgen haben.
Bild: Javier López / Pixabay