Schwache Prognose

Activision Blizzard baut viele Jobs ab

Die Spielefirma Activision Blizzard streicht aufgrund einer schwachen Prognose im großen Stil Stellen.

Besucher der Gamescom spielen "World of Warcraft" des Spielentwicklers Blizzard Entertainment. Foto: Oliver Berg

Besucher der Gamescom spielen "World of Warcraft" des Spielentwicklers Blizzard Entertainment. ((Foto: Oliver Berg))

Die Firma will sich nun stärker auf lukrative Titel wie „Call of Duty”, „Candy Crush”, „Overwatch” oder „Diablo” konzentrieren. Die Zahl der Entwickler, die an solchen Top-Spielen arbeiten, solle um ein Fünftel steigen, teilte Activision Blizzard am Dienstag mit. Zugleich will der Konzern aber rund acht Prozent der Arbeitsplätze streichen. Die Sparmaßnahmen sollen weniger erfolgreiche Projekte sowie Verwaltung und Verkauf treffen, erklärte Activision Blizzard. Der Umbau werde die Bilanz voraussichtlich mit 150 Millionen Dollar vor Steuern belasten.

Die Firma hatte das vergangene Weihnachtsquartal und auch das gesamte Jahr mit ihren bisher höchsten Umsätzen abgeschlossen, stellte für 2019 aber einen Einbruch in Aussicht. Wurde im vergangenen Jahr noch ein Umsatz vom 7,5 Milliarden Dollar erwirtschaftet, sollen es in diesem nur noch gut 6 Milliarden Dollar werden. Branchenbeobachter vermuten hinter dem Rückgang auch einen Effekt des populären Online-Spiels „Fortnite” des Konkurrenten Epic Games. Die Industrie reagiert: Der Rivale Electronic Arts hat bereits eine Antwort auf „Fortnite” unter dem Titel „Apex Legends” im Programm.

dpa/pf

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