«funk»-Nachrichten funktionieren nun auch über den Facebook-Messenger. Foto: Tobias Hase
Der automatisierte Chat-Partner meldet sich zweimal am Tag mit Neuigkeiten. Morgens mit einem kompakten Überblick und am Nachmittag mit fünf ausführlicheren Themen. «Sorry, falls ab und zu mal etwas schiefläuft – ich bin noch ein bisschen beta», informiert das Programm erklärend gleich zu Beginn über seine Testphase. Außerdem macht es darauf aufmerksam, dass es sich nicht um eine künstliche Intelligenz handele - sich mit dem Programm zu unterhalten, ist also nicht möglich.
Je nachdem, was der Nutzer schreibt oder klickt, bekommt er noch mehr von einem Thema zu sehen oder springt zum nächsten Nachrichten-Komplex. Das Programm weise auch auf «die besten Hintergrundberichte im Netz» hin, erklären die Macher.
Die Nachrichten, die sich an für 14- bis 29-Jährige richten, werden auch anhand von lustigen Mini-Video-Schleifen präsentiert. Dass Gambias Ex-Präsident Yahya Jammeh vor der Flucht ins Exil noch die Staatskasse geplündert haben soll, wird mit einer Katze illustriert, die nach Dollar-Scheinen fischt. Entwickelt wurde das Programm von der «Tagesschau» gemeinsam mit dem NDR.
dpa/rs