Handytelefonate im EU-Ausland günstiger

Bundesnetzagentur zwingt Telefónica: Roaming-Gebühren runter

Auf Druck der Bundesnetzagentur senkt Telefónica Deutschland die Roaming-Gebühren für Handytelefonate im EU-Ausland.

Die Bundesnetzagentur hatte Telefónica aufgefordert, die neuen Vorgaben einzuhalten, und mit saftigen Strafen gedroht. Foto: Rolf Vennenbernd

Die Bundesnetzagentur hatte Telefónica aufgefordert, die neuen Vorgaben einzuhalten, und mit saftigen Strafen gedroht. Foto: Rolf Vennenbernd

Passend zur Ulaubssaison muss Telefonica die Roaming-Preise senken: Statt 20 Cent pro Gesprächsminute und 23 Cent je Megabyte beim Internet-Surfen kassiert die O2- und Base-Mutter von Flatrate-Kunden mit Standardtarif ab sofort nur noch knapp 6 Cent Zusatzgebühr pro Einheit. Für eine SMS wird von 7 auf 2,4 Cent gesenkt. Darauf habe sich Telefónica Deutschland mit der Bundesnetzagentur verständigt, sagte ein Konzernsprecher am Freitag in München.

Die EU hat die Zusatzgebühr ab Mai bei 6 Cent pro Minute und pro Megabyte gedeckelt. Die Bundesnetzagentur hatte Telefónica aufgefordert, die Vorgaben einzuhalten, und mit saftigen Strafen gedroht. Ab 15. Juni 2017 an sollen Auslandsgebühren in der EU komplett abgeschafft werden.

dpa/rs

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