Selbstfahrende Autos

Entlassungen bei Apples „Project Titan”

Apple hat laut US-Sender CNBC rund 200 Leute aus dem „Project Titan” abgezogen. Unter dem Titel arbeitet der Konzern an Software für selbstfahrende Autos.

Über das Autoprojekt von Apple wird schon seit Jahren viel spekuliert. Erst wollte der iPhone-Konzern dem Vernehmen nach ein eigenes Auto bauen und hatte schon Prototypen entworfen. Foto: John G. Mabanglo/EPA/dpa

Über das Autoprojekt von Apple wird schon seit Jahren viel spekuliert. Erst wollte der iPhone-Konzern dem Vernehmen nach ein eigenes Auto bauen und hatte schon Prototypen entworfen. ((Foto: John G. Mabanglo/EPA/dpa))

Ein Apple-Sprecher bestätigte dem TV-Kanal, dass es Entlassungen gegeben habe und verwies darauf, dass sich das Team in diesem Jahr auf bestimmte Bereiche fokussiere. Einige Mitarbeiter würden in andere Teil des Konzerns verlegt, wo sie unter anderem an maschinellem Lernen arbeiten sollen, hieß es.

Apple sehe aber weiterhin großes Potenzial bei autonomen Systemen, betonte der Sprecher bei CNBC. Zu Apple war im vergangenen Sommer Doug Field zurückgekehrt, der zuletzt eine zentrale Rolle bei der Fahrzeugentwicklung des Elektroauto-Herstellers Tesla gespielt hatte. Der jetzige Umbau bei Apple könnte entsprechend eine Neuordnung unter Field sein.

Über das Autoprojekt von Apple wird schon seit Jahren viel spekuliert. Erst wollte der iPhone-Konzern dem Vernehmen nach ein eigenes Auto bauen und hatte schon Prototypen entworfen. Doch dann wurde dieser Plan aufgegeben und das deutlich verkleinerte Entwicklungsteam konzentrierte sich auf die Entwicklung von Roboterauto-Software.

Dafür schickt Apple mit Kameras und Laserradaren aufgerüstete Fahrzeuge auf die Straße in Kalifornien. Zuletzt sollen mehrere Dutzend dieser Testwagen zugelassen gewesen sein. In Kalifornien haben inzwischen 61 Unternehmen eine Lizenz zum testen autonomer Fahrzeuge bekommen. Darunter sind neben etablieren Autoherstellern und Branchenzulieferern diverse viele Technologie-Unternehmen wie die Google-Schwesterfirma Waymo, Intel und Samsung sowie viele Start-ups.

dpa/pf

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