Foxconn-Fabrik schafft Arbeitsplätze

Foxconn baut Werk im US-Bundesstaat Wisconsin

Der Auftragsfertiger Foxconn plant den Bau eines neuen Werks und damit ein Milliardeninvest im US-Bundesstaat Wisconsin.

US-Präsident Donald Trump kündigte den Bau der Fabrik von Foxconn feierlich im Weißen Haus an. Foto: Alex Brandon

US-Präsident Donald Trump kündigte den Bau der Fabrik von Foxconn feierlich im Weißen Haus an. Foto: Alex Brandon

Der taiwanesische Auftragsfertiger Foxconn wird im US-Bundesstaat Wisconsin für zehn Milliarden US-Dollar (8,52 Mrd. Euro) ein neues Werk bauen. US-Präsident Donald Trump kündigte den Bau der Fabrik am Mittwochabend (Ortszeit) feierlich im Weißen Haus an.

Trump sagte, das Werk werde schon zu Beginn 3.000 «amerikanischen Arbeitern» einen neuen Job bieten. Viele weitere würden folgen, sagte er. Das Potenzial liege bei 13.000 Arbeitsplätzen.

Die Fabrik wird Display-Panels für Fernsehgeräte herstellen. Foxconn gehört der Flachbild-TV-Pionier Sharp. Trump sagte, der Foxconn-Deal sei ein Beweis dafür, wie zugkräftig das Label «Made in the USA» sei.

Im Beisein von Foxconn-CEO Terry Gou sagte Trump: «Wäre ich nicht gewählt worden, würde er unter Garantie keine zehn Milliarden Dollar investieren.» Über eine Milliarden-Investition von Foxconn in den USA wird schon seit einiger Zeit spekuliert. Das geplante Werk soll 2020 fertig sein.

Das Thema neuer Arbeitsplätze in den USA war 2016 ein Schwerpunkt des Wahlkampfs von Trump. Die Foxconn-Fabrik liegt im Heimatstaat Paul Ryans, des einflussreichen republikanischen Vorsitzenden des Abgeordnetenhauses.

©2018Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok