Irgendwas mit Medien

Hamburg: Next Media Accelerator expandiert

Das Hamburger Fonds-Programm Next Media Accelerator geht mit größerer Finanzausstattung und erweitertem Investorenkreis in die nächste Runde.

Start-ups können sich in Hamburg zwei Mal im Jahr für das sechsmonatige Programm des next media accelerator bewerben. Foto: Christophe Gateau

Start-ups können sich in Hamburg zwei Mal im Jahr für das sechsmonatige Programm des next media accelerator bewerben. Foto: Christophe Gateau

Das Beschleunigungsprogramm für internationale Gründer mit Geschäftsideen rund um Inhalte, Werbung, Technologien und Services hat nach eigenen Angaben in den vergangenen zwei Jahren 19 Start-ups aus zehn Ländern unterstützt und Beteiligungen erworben. In einigen Fällen seien Folgefinanzierungen in Millionenhöhe mit internationalen Investoren gelungen, unter anderem aus den USA.

Mit dem zweiten Fonds werde der Accelerator bis zu 100 Gründerteams vor allem aus Europa und Israel unterstützen. Mehr als 20 Investoren haben sich demnach beteiligt. Dazu gehören unter anderem

  • Axel Springer Digital Ventures
  • Der Spiegel
  • Die Zeit
  • Weischer.media
  • Funke
  • Madsack
  • Syzygy
  • Performance Interactive Alliance
  • verschiedene regionale Zeitungshäuser
  • Hamburger Sparkasse 
  • Deutsche Presse-Agentur 
  • Russmedia 
  • APA Austria Presse-Agentur

Start-ups können sich in Hamburg zwei Mal im Jahr für das sechsmonatige Programm bewerben und erhalten neben einer Mentoren-Betreuung bis zu 50.000 Euro für maximal zehn Prozent Unternehmensanteile. Der Accelerator stelle sicher, dass ausgewählte Jungunternehmen ihre Produkte und Services frühzeitig mit etablierten Unternehmen auf ihre Marktreife hin erproben können. So könnten die Gründer erste Referenzkunden gewinnen und mit deren Feedback ihre Produkte verbessern.

«Der Next Media Accelerator ist in den vergangenen zwei Jahren zu einer festen Größe in der europäischen Startup-Szene geworden», sagte Dirk Zeiler, der CEO des Next Media Accelerators. Noch bis Ende 2017 besteht für interessierte Investoren die Möglichkeit, sich am zweiten Fonds zu beteiligen.

dpa/rs

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