So viele digitale Post wie noch nie in Deutschland

Hilfe! Die E-Mail-Flut nimmt kein Ende

Social Media, Kollaborations-Tools, Messenger ... Alles schön und gut, nützlich und nett. Aber die Kommunikationskönigin in digitalen Zeiten bleibt die unbeliebte E-Mail.

Verteilerpunkt mit Glasfaserkabeln:  Privatpersonen, Unternehmen und andere Nutzer haben im vergangenen Jahr rund 625,8 Milliarden E-Mails gesendet. Foto: Daniel Reinhardt

Verteilerpunkt mit Glasfaserkabeln:  Privatpersonen, Unternehmen und andere Nutzer haben im vergangenen Jahr rund 625,8 Milliarden E-Mails gesendet. Foto: Daniel Reinhardt

Privatpersonen, Unternehmen und andere Nutzer haben im vergangenen Jahr rund 625,8 Milliarden E-Mails gesendet. Im Vorjahr waren es noch knapp 80 Milliarden weniger. Das geht aus einer vorgestellten Hochrechnung der E-Mail-Anbieter WEB.DE und GMX hervor.

Die Provider stützen sich in ihrer Analyse auf Gesamtmarktzahlen anderer Studien. Spam-Nachrichten wurden dabei nicht berücksichtigt.

Vor allem Soziale Netzwerke und Online-Shops fluteten die elektronischen Postfächer von Nutzern und Kunden inzwischen. Vor allem deshalb seien mehr E-Mails verschickt worden. Dienste wie Facebook, Amazon oder LinkedIn senden ihren Kunden regelmäßig Benachrichtigungen, Rechnungen und Erinnerungen via E-Mail.

Seit dem Aufkommen entsprechender Dienste nimmt laut Web.de und GMX die Zahl verschickter E-Mails kontinuierlich zu. Für das kommende Jahr prognostizieren die Provider einen weiteren Anstieg um 17 Prozent auf 732,2 Milliarden E-Mails. Web.de und GMX zählen so wie Yahoo, Google oder T-Online zu den Platzhirschen unter den E-Mail-Providern. Diese Anbieter bieten meist kostenlose Mail-Adressen an - finanziert wird das unter anderem durch Werbung.

 

 

dpa/rs

 

 

 

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