Mail-Adressen und Passwörter veröffentlicht

Jugendportal entschuldigt sich für Datenleck

Die Chatplattform Knuddels.de hat sich bei betroffenen Nutzern für einen Hackerangriff entschuldigt, bei dem zahlreiche persönliche Nutzerdaten offen gelegt wurden.

Eine Frau tippt auf einer Computertastatur. Foto: Jochen Lübke/Illustration

Eine Frau tippt auf einer Computertastatur. ((Foto: Jochen Lübke/Illustration))

Veröffentlicht worden seien im Internet in den vergangenen Tagen rund 808.000 Email-Adressen sowie 1.872.000 Pseudonyme und Passwörter, teilte das Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe am Samstag mit. Bei der Mehrzahl erbeuteten Daten habe es sich wohl um ungültige Fantasie-Email-Adressen gehandelt. „Lediglich 320.000 Email-Adressen waren verifiziert”, sagte ein Sprecher. Es sei der erste Vorfall dieser Art in der 19-jährigen Geschichte des Unternehmens. Woher die Attacke kam, war demnach unklar. Das Portal habe seine Sicherheitsvorkehrungen noch einmal verstärkt.

„Wir haben bereits alle erforderlichen Schritte in die Wege geleitet und die Behörden informiert. Der Schutz der Nutzerdaten hat für uns höchste Priorität”, sagte der Gründer und Geschäftsführer von Knuddels.de, Holger Kujath, einer Mitteilung zufolge. Über das Datenleck habe das Unternehmen auch in anderen sozialen Netzwerken informiert. Knuddels hat nach eigener Darstellung mehr als zwei Millionen registrierte Mitglieder.

dpa/pf

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