Künstliche Intelligenz

Maschinen können nicht bluffen

Wolfgang Wahlster, Professor vom Forschungszentrum Künstliche Intelligenz (KI) in Karlsruhe, sagt, Computer-Algorithmen könnten keine emotionale und keine soziale Intelligenz entwickeln.

Die Künstliche Intelligenz hat es inzwischen geschafft, den Menschen in sämtlichen Spielen der Welt zu schlagen - nur in einem nicht: dem Pokern. Foto: Peter Steffen/Archiv

Die Künstliche Intelligenz hat es inzwischen geschafft, den Menschen in sämtlichen Spielen der Welt zu schlagen - nur in einem nicht: dem Pokern. Foto: Peter Steffen/Archiv

Die Künstliche Intelligenz hat es inzwischen geschafft, den Menschen in sämtlichen Spielen der Welt zu schlagen - nur in einem nicht: dem Pokern. Das sagte Wolfgang Wahlster, Professor vom Forschungszentrum Künstliche Intelligenz (KI) in Karlsruhe, bei den Medientagen in München.

Die Computer-Algorithmen könnten keine emotionale und keine soziale Intelligenz entwickeln, sagte Wahlster. Ihnen gelinge es nicht, ein Pokerface aufzusetzen, geschweige denn zu bluffen. Die mit Daten vollgepfropften Maschinen seien für den Menschen hingegen bei hochkomplexen Spielen wie Schach oder Go schier unbezwingbar.

Auch fußballspielende Roboter können dem Menschen noch nicht das Wasser reichen - wegen ihrer sozialen Inkompetenz. Wahlster: «Sie wollen immer selbst die Tore schießen und geben nicht ab.»

dpa/rs

©2018Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok