Minecraft Marketplace

Microsoft: Entwickler-Marktplatz in Minecraft

Microsoft stellt Entwicklern für das Computerspiel «Minecraft» künftig einen integrierten Marktplatz zur Verfügung. Im Frühjahr solle der «Minecraft Marketplace» online gehen, kündigte das Unternehmen in seinem Blog an.

Gamescom in Köln: Registrierte «Minecraft»- Entwickler sollen ihre eigenen Kreationen oder zusätzlichen Geschichten nun künftig über den Marktplatz anderen Spielern zum Kauf anbieten können. Foto: Marius Becker/Symbolbild

Gamescom in Köln: Registrierte «Minecraft»- Entwickler sollen ihre eigenen Kreationen oder zusätzlichen Geschichten nun künftig über den Marktplatz anderen Spielern zum Kauf anbieten können. Foto: Marius Becker/Symbolbild

Minecraft goes Business: Registrierte Entwickler des populären Spiels sollen ihre eigenen Kreationen oder zusätzlichen Geschichten künftig über einen Marktplatz anderen Spielern zum Kauf anbieten können. Damit hätten sie die Möglichkeit, in Kontakt mit den Spielern zu treten und damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen, so Microsoft. Als Plattformbetreiber behält Microsoft 30 Prozent der Erlöse ein. Zum Start sollen bereits Abenteuer, Texturen und Mini-Games erster Partner zur Verfügung stehen.

Für den Verkauf von Spiele-Erweiterungen würde die eigene Währung «Minecraft Coins» eingeführt. Damit könnten Entwickler flexible Preise für ihre Erweiterungen festsetzen. «Für uns ist das ein großer Schritt nach vorn», sagte James Delaney von Microsofts Entwicklungspartner BlockWork, der Finanzagentur Bloomberg. Auf der stabilen Plattform könne man nun ein solides Business aufbauen.

Was ist Minecraft?

Microsoft hatte «Minecraft» vor rund zweieinhalb Jahren für 2,5 Milliarden Dollar gekauft. Das populäre Spiel ist vor allem wegen seiner simplen Klötzchen-Grafik bekannt. Spieler können an PCs mit Windows 10 oder Smartphones (Android und iOS) sowie auf Konsolen wie Microsofts Xbox oder Sonys Playstation virtuelle Welten aus 3D-Würfeln erschaffen. Das Spiel soll weltweit über 120 Millionen Mal verkauft worden sein. Der Marktplatz soll allerdings nicht auf Konsolen verfügbar sein.

dpa/rs

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