Visuelle Suchmaschine

Pinterest wendet sich mit Pincodes stärker Unternehmen zu

Pinterest führt auch in Deutschland seine sogenannten Pincodes ein, mit denen Unternehmen Nutzer von physischen Produkten zu ihren Inhalten bei der Fotoplattform lotsen können.

Pinterest versteht sich selbst als visuelle Suchmaschine. ((Foto: Julian Stratenschulte))

Pinterest versteht sich selbst als visuelle Suchmaschine. ((Foto: Julian Stratenschulte))

Die runden Codes können z.B. auf Verpackungen, Preisschildern oder in Zeitschriften platziert werden. Hält man ein Smartphone bei laufender Kamerafunktion der Pinterest-App darauf, öffnen sich damit verknüpfte Bilder oder Kollektionen. Zusammen mit den Codes bringt Pinterest auch seine Lens-Funktion nach Deutschland: Wenn man einen Gegenstand mit der Kamera erfasst, werden aus dem Bildbestand des Dienstes ähnliche Objekte herausgesucht und angezeigt.

Pinterest versteht sich selbst als visuelle Suchmaschine, bei der man z.B. nach Ideen für Wohnungseinrichtungen, Reisen, Kochen oder Basteln Ausschau halten kann. Nutzer können Bilder aus dem Internet in Kollektionen sammeln.

Ein Großteil der Inhalte – „Pins“ in Pinterest-Sprache – wird inzwischen aber von Marken und Unternehmen hochgeladen. Für sie dient ein Bild oft als eine Art Schaufenster vor einem Link zu ihrer Website. In den USA experimentiert Pinterest auch mit Pins, in denen man direkt Artikel kaufen kann, ohne die App zu verlassen. Für sie gibt es in Deutschland noch keinen Starttermin.

dpa/ls

©2018Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok