Umfrage zum Nutzungsverhalten

Smartphones dominieren den Spielemarkt

Auf keinem Gerät wird mehr gespielt als auf dem Smartphone – das geht aus einer neuen Studie der Marktforschungsfirma GfK hervor.

Eine Frau spielt ein Smartphone-Spiel

Mobile Plattformen lagen 2018 auch beim Umsatz etwa mit Spiele-Apps und In-App-Käufen mit rund 1,5 Milliarden Euro vor den Konsolen (etwa 1,3 Milliarden Euro) und PC-Spielen. ((Foto: Sebastian Gollnow))

Demnach spielen hierzulande insgesamt 18,6 Millionen Menschen auf Computer-Handys, 400.000 mehr als noch im vergangenen Jahr. „Ob Jung oder Alt, Frau oder Mann: Das Smartphone hat sich innerhalb weniger Jahre zur beliebtesten Spiele-Plattform der Deutschen entwickelt“, sagte game-Geschäftsführer Felix Falk.

Auf dem zweiten Platz folgen demnach die Spielekonsolen, die von 16,7 Millionen Menschen als Plattform fürs daddeln genutzt werden. Im Vergleich zum Vorjahr legten Nintendos Switch, Sonys Playstation und Microsofts Xbox um 700.000 Spieler zu. Verloren hat dagegen der PC, der einst die beliebteste Plattform war. Mit 13,4 Millionen Gamern landet er demnach auf Platz drei.

Mobile Plattformen lagen 2018 auch beim Umsatz etwa mit Spiele-Apps und In-App-Käufen mit rund 1,5 Milliarden Euro vor den Konsolen (etwa 1,3 Milliarden Euro) und PC-Spielen (659 Millionen Euro) - bei mobilen Plattformen rechnet der game die Umsätze von Spielen für Smartphones und Tablets zusammen. Insgesamt wuchs der Markt in Deutschland laut Verband im Jahr 2018 um 9 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro Umsatz. Größter Treiber waren demnach Gebühren für Online-Dienste (353 Mio Euro, plus 97 Prozent) sowie In-Game-Käufe (1,9 Mrd Euro, plus 28 Prozent).

dpa/pf

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