Neue Chip Cortex-R52

So will ARM ins Geschäft mit Autos und Robotern vorstoßen

Chipentwickler ARM, dessen Technologie in vielen Smartphones steckt, will ins Geschäft mit Autos und Robotern vorstoßen.

Der Chef des japanischen Konzerns Softbank, Masayoshi Son, ließ sich die ARM-Übernahme jüngst 24 Milliarden Pfund kosten. ARM will sich stärker im Geschäft mit Autos und Robotern engagieren. Foto: Christopher Jue

Der Chef des japanischen Konzerns Softbank, Masayoshi Son, ließ sich die ARM-Übernahme jüngst 24 Milliarden Pfund kosten. ARM will sich stärker im Geschäft mit Autos und Robotern engagieren. Foto: Christopher Jue

Der neue Chip Cortex-R52 sei speziell für Anwendungsfälle mit hohen Anforderungen an Sicherheit und Verlässlichkeit gedacht, etwa in Autoteilen oder Medizin-Robotern, erklärte ARM. Für Sicherheit solle unter anderem sorgen, dass der wichtige Software-Code in abgetrennten Bereichen ausgeführt werde.

Die britische Firma war jüngst vom japanischen Konzern Softbank übernommen worden, der stark auf Roboter setzt. Softbank-Gründer Masayoshi Son ließ sich die ARM-Übernahme 24 Milliarden Pfund (aktuell 28 Mrd Euro) kosten.

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ARM produziert die Chips nicht selbst, sondern entwickelt nur die Architektur. Diese wird dann an Auftragsfertiger lizenziert - oder an Technologieriesen wie Apple und Samsung, die auf dieser Basis eigene Prozessoren entwickeln. Chips auf Basis von ARM-Architekturen sind besonders stromsparend, was ihnen den Stammplatz in Smartphones und Tablets bescherte.

Der im PC-Bereich dominierende Intel-Konzern hatte ARM trotz massiver Anstrengungen nie die Vormachtstellung in den Mobil-Geräten streitig machen können. Zuletzt nahm ARM verstärkt auch das Internet der Dinge mit seinen Milliarden vernetzten Geräten ins Visier. Auch hier ist Energieeffizienz sehr wichtig.

dpa/rs

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