Verzögerte Abschlüsse verschlechtern Bilanz

Software AG verfehlt im dritten Quartal Erwartungen

Die Software AG verfehlt im dritten Quartal aufgrund verzögerter Abschlüsse die Erwartungen.

Firmensitz der Software AG in Darmstadt-Eberstadt. Im dritten Quartal ging der Umsatz um acht Prozent auf 198,3 Millionen Euro zurück. Foto: André Hirtz/Archiv

Firmensitz der Software AG in Darmstadt-Eberstadt. Im dritten Quartal ging der Umsatz um acht Prozent auf 198,3 Millionen Euro zurück. Foto: André Hirtz/Archiv

Die Software AG sieht sich trotz eines schwachen dritten Quartals auf gutem Weg, ihre Jahresziele zu erreichen. In den drei Monaten bis Ende September lief das Geschäft des zweitgrößten deutschen Softwareherstellers unter anderem wegen einiger verzögerter Abschlüsse nicht so gut.

Ein Teil der Verträge im Bereich Integrationssoftware (Digital Business Platform - DBP) konnte jedoch in den ersten Tagen des Oktobers abgeschlossen werden. Im dritten Quartal ging der Umsatz um acht Prozent auf 198,3 Millionen Euro zurück, wie das im TecDax notierte Unternehmen überraschend in der Nacht mitteilte. Ursprünglich war die Zahlenvorlage in der kommenden Woche geplant.

Neben dem Umsatzrückgang belastete ein Rechtsstreit in den USA das Ergebnis mit rund fünf Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach um ein Viertel auf 50,1 Millionen Euro ein. Umsatz und Ebit verfehlten damit die Erwartungen der von Bloomberg befragten Experten.


dpa/ zi

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