Slack-Konkurrent

Was kann Microsoft Teams?

Microsofts Slack-Konkurrent "Teams" will sich als Plattform für Team-Arbeit empfehlen.

Mit der Software «Microsoft Teams» tritt der Konzern direkt gegen den kleinen Konkurrenten Slack an. Foto: Matthias Balk

Mit der Software «Microsoft Teams» tritt der Konzern direkt gegen den kleinen Konkurrenten Slack an. Foto: Matthias Balk

Die Software «Microsoft Teams», die Elemente wie Chats, Newsfeeds und Gruppen für den Unternehmensalltag bereitstellt, ist fester Bestandteil von Microsofts Office-365-Paket und soll individuell konfigurierbar sein. Unter anderem sind Video-Telefonate per Skype sowie Zugriff auf Word, Excel, PowerPoint und OneNote möglich. Für den mobilen Einsatz seien entsprechende Apps für Apples iOS, Googles Android und Windows Phone verfügbar, teilte Microsoft bei einer Präsentation in New York mit.

Microsoft Teams soll ab sofort als Vorschau-Version in 181 Ländern und in 18 Sprachen verfügbar sein. Der offizielle Marktstart ist für das erste Quartal 2017 geplant. Microsoft versicherte, dass alle Daten zu jeder Zeit verschlüsselt seien. Die Software soll auf allen Plattformen, von Windows über Mac bis hin zu Android und iOS sowie über das Web laufen.

Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit sind teamübergreifend. In die Chats lassen sich Emojis, Videos oder Grafiken einbinden. Mit einem Mausklick kann man auch Video-Chats mit mehreren Mitarbeitern starten. In der Grundeinstellung sind alle Beiträge innerhalb eines Teams für alle einsehbar, es gibt aber auch die Möglichkeit, sich privat zu unterhalten. Newsfeeds etwa aus Twitter lassen sich übersichtlich einfügen. Entwicklern will Microsoft über die Zeit der Preview-Phase die Möglichkeit geben, weitere Werkzeuge in die Software zu integrieren.

Mit der Software tritt Microsoft direkt gegen den kleineren Konkurrenten Slack an, an dem die Redmonder zuvor schon Übernahme-Interesse gezeigt hatten. Ähnlich wie Slack soll Microsoft Teams die Flut der E-Mails eindämmen, unter der viele Arbeitnehmer zu leiden haben. Erst vergangenen Monat startete Facebook seinen ähnlich positionierten Dienst «Workplace by Facebook», über den Mitarbeiter eines Unternehmens fast wie bei Facebook für den Privatanwender kommunizieren können.

dpa/rs

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