Russischer Inlandsgeheimdienst FSB mit Material versorgt

Wegen Cyberkriminalität: Neue US-Sanktionen gegen Russland

Unter dem Vorwurf umfassender Cyberkriminalität haben die USA gegen fünf russische Firmen und drei Einzelpersonen neue Sanktionen erlassen.

umfassende Cyberkriminalität

Wegen des Vorwurfs umfassender Cyberkriminalität verhängen die USA Sanktionen gegen russische Firmen und Einzelpersonen. Foto: Ralf Hirschberger

„Die Vereinigten Staaten setzen ihre Anstrengungen fort, schädlichen Akteuren entgegenzutreten, die auf Geheiß der russischen Föderation, ihres Militärs und ihrer Geheimdienste Russlands offensive Cyberfähigkeiten erhöhen“, erklärte US-Finanzminister Steven Mnuchin in Washington.

Einige der betroffenen Einrichtungen haben nach US-Angaben den russischen Inlandsgeheimdienst FSB mit Material versorgt, eine wird vom FSB betrieben. Sie hätten die Sicherheit der USA und ihrer Alliierten bedroht, erklärte Mnuchin.

Als Beispiele führte er die berüchtigte Cyberattacke „NotPetya“ an, die vor allem die Ukraine traf, außerdem Angriffe auf das Energienetz der USA und einen global angelegten Versuch, Infrastrukturen des Internets zu infiltrieren. Die neuen Sanktionen zielen den Angaben zufolge auch darauf, Russland von Unterseekabeln fernzuhalten, über die ein Großteil der weltweiten Datenströme läuft.

Bei den fünf sanktionierten Firmen handelt es sich um Digital Security, ERPScan, Embedi, Kvant Scientific Research Institute und Divetechnoservices.

Mitteilung des US-Finanzministeriums (Englisch)

dpa/tg

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