Bericht des Bundesverkehrsministeriums

Weiterhin Defizite bei Internet-Ausbau

Ende des vergangenen Jahres hatte laut einem neuen Bericht nur ein Drittel der deutschen Kommunen einen Zugang zu schnellem Internet.

Farbige Leerrohre, in die später Glasfaserkabel verlegt werden, auf einer Baustelle in Brandenburg. Foto: Patrick Pleul

Farbige Leerrohre, in die später Glasfaserkabel verlegt werden, auf einer Baustelle in Brandenburg. ((Foto: Patrick Pleul))

Die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichteten unter Berufung auf das Bundesverkehrsministerium, 37 Prozent der Städte und Gemeinden seien mit gigabit-fähigen Internetanschlüssen versorgt. Die große Koalition hat das Ziel, bis 2025 flächendeckend eine Versorgung mit Gigabitnetzen zu schaffen. Das Ministerium erklärte laut Bericht, das erfordere „eine gemeinsame Kraftanstrengung von Telekommunikationswirtschaft, Bund, Ländern und Kommunen“.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, warnte in den Funke-Zeitungen: „Geht der Breitbandausbau weiter im gegenwärtigen Tempo voran, gerät die flächendeckende Gigabit-Erschließung bis 2025 in Gefahr.“ Er fügte hinzu: „Wir brauchen also dringend mehr Tempo beim Breitbandausbau und eine konstruktive Zusammenarbeit aller Akteure, wenn wir nicht das nächste Ausbauziel verfehlen wollen.“ Er verwies auf langwierige Verfahren und fehlende Baukapazitäten als Probleme.

dpa/pf

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