Im Rausch der KI

World Labs: In vier Monaten zum Einhorn

Der KI-Hype wird zum Goldrausch: KI-Entwicklerin Fei-Fei Li hat mit ihrem Startup innerhalb von vier Monaten eine Milliardenbewertung erreicht.

Ansicht Hauptgebäude Stanford

Stanford gilt als einer der größten Startup-Brutkästen der USA

World Labs heißt das noch nicht sehr bekannte Startup der "KI-Patin" Dr. Fei-Fei Li, das sich auf die Entwicklung von Technologien konzentriert, die visuelle Daten wie Menschen verarbeiten und daraus schlussfolgern können. Nach Angaben der Financial Times hat das Unternehmen Andreessen Horowitz und den KI-Fonds Radical Ventures als Hauptinvestoren und ist bereits eine Milliarde Dollar wert - ein so genanntes Einhorn.

Diesen Status hat es in Rekordzeit und noch im Stealth Mode erreicht. Damit ist die Frühphase eines Unternehmenens gemeint, in der ein Produkt noch unter Ausschluß der Öffentlichkeit entwickelt wird. In dieser frühen Phase bereits eine Milliardenbwertung zu erreichen, ist selten und ein deutlicher Hinweis auf die hohen Erwartungen an das Thema KI.

Li ist bekannt für ihre Beiträge zur KI. Sie ist die Erfinderin von ImageNet, einem Datensatz, der für die Weiterentwicklung der Computer Vision verwendet wird und den viele als Katalysator für den KI-Boom ansehen. Sie berät politische Entscheidungsträger bei der Festlegung von Leitplanken für die Technologie und wurde 2021 vom Weißen Haus zu einem der 12 Mitglieder der nationalen Task Force für KI-Forschungsressourcen ernannt.

Quelle: Quartz

Bild: Toshiharu Watanabe / Pixabay

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