In komplizierten Situationen war es stets BlackBerrys Leitmotiv, das Richtige zum Wohle von Politik, Bürgern und Anwendern zu tun – immer im geltenden juristischen und ethischen Rahmen. BlackBerry hat stets den klaren Standpunkt vertreten, dass sowohl Technologieunternehmen als auch die Bürger nachvollziehbaren Zugangsanfragen seitens des Gesetzgebers nachgeben sollten. In meinen Augen ist es nicht gut, wenn Unternehmen ihre Reputation über das Gemeinwohl stellen.
Dieses Vorgehen wurde allerdings von einer länger zurückliegenden Begebenheit auf die Probe gestellt, die jüngst zurück in die Schlagzeilen geriet. Darin wurde über BlackBerrys ethische und unternehmerische Prinzipien spekuliert. Letztlich ging es darum, dass eine große kriminelle Organisation enttarnt werden konnte. Was BlackBerrys Mithilfe in diesem Fall anbelangt, versichere ich, dass wir uns strikt an unsere Prinzipien hinsichtlich des gesetzmäßig zulässigen Zugangs durch die Behörden gehalten haben. Zudem war BlackBerrys Enterprise Server (BES) niemals involviert. BES bleibt für Dritte unzugänglich, Backdoors sind nicht vorhanden. Somit bleibt die Software die sicherste Lösung zum Management mobiler Devices über alle Geräteklassen hinweg.
Wir müssen abwägen: Einerseits geht es um das Aufspüren krimineller Aktivitäten, andererseits darum, die Privatsphäre der Bürger vor unberechtigtem behördlichen Zugriff zu schützen. So haben wir beispielsweise der pakistanischen Regierung den Zugang zu unseren Servern verweigert. BlackBerry hat die richtige Balance in seinem Tun. Wir haben unsere ethischen Prinzipien nie in Frage gestellt, auch dann nicht, als uns diverse Regierungen unter Druck setzten. Unsere Aktivitäten belegen dies.
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