Sichere Kommunikation im Krisenfall

Im Ernstfall gut vernetzt

Um im Ernstfall sämtliche Beteiligten frühzeitig informieren und notwendige Maßnahmen schnell sowie unkompliziert koordinieren zu können, bietet AtHoc ein umfangreiches Krisenkommunikations-Netzwerk an. Im Interview berichtet Guy Miasnik, CEO von AtHoc, was eine effiziente Krisenkommunikation ausmacht.

Guy Miasnik, AtHoc

„AtHoc Connect gewährleistet die effektive und kompetente Zusammenarbeit und Kommunikation von Organisationen und Unternehmen in Krisenfällen", berichtet Guy Miasnik.

IT-DIRECTOR: Herr Miasnik, wann wurde AtHoc gegründet und für welche Zielgruppe entwickeln Sie Lösungen?
G. Miasnik:
AtHoc wurde 1999 gegründet. Wir sind die Pioniere und anerkannten Marktführer im Bereich vernetzter Krisenkommunikation. Unsere Aufgabe ist es, Millionen von Menschen und Tausende von Unternehmen auf der ganzen Welt zu schützen. AtHoc gewährleistet den nahtlosen und zuverlässigen Austausch kritischer Informationen zwischen Unternehmen, deren Angestellten und den eingebundenen Geräten.

Als vertrauenswürdiger Partner für die anspruchsvollsten Kunden der Welt, bietet AtHoc federführend Lösungen für die US-Ministerien für Verteidigung und innere Sicherheit an. Zudem sichert das Netzwerk die Krisenkommunikation zahlreicher anderer Regierungsbehörden und führender Handelsunternehmen ab.

IT-DIRECTOR: Was genau meint AtHoc, wenn es von Krisenkommunikation spricht und was macht ein Krisenkommunikations-Netzwerk aus?
G. Miasnik:
Sichere Kommunikation im Krisenfall ist für jedes Unternehmen unerlässlich. Denn wenn es zu einem Notfall kommt, müssen die Verantwortlichen in der Lage sein, alle Mitarbeiter schnell zu erreichen. Zusätzlich können alle Angestellten des Unternehmens durch AtHoc auf den verschiedensten Geräten über die Lage informiert werden. Gleichzeitig sammelt die Anwendung Informationen zum Status der Außendienstmitarbeiter und stellt diese für die Verantwortlichen bereit. Zudem verknüpft AtHoc die Kommunikation zwischen Unternehmen und Organisationen und vereinfacht mit Kollaboration-Tools die Zusammenarbeit.

IT-DIRECTOR: Was sind die differenzierenden Aspekte der AtHoc-Lösung gegenüber der Konkurrenz? Was sind die Besonderheiten?
G. Miasnik:
AtHoc unterscheidet sich als Marktführer durch sein Produktportfolio von anderen Anbietern. Denn es ist mehr als ein Massen-Benachrichtungs-Dienst. So können z. B. Außendienstmitarbeiter die Anwendung nutzen, um vor Ort ihre täglichen Reports zu erstellen. Gleichzeitig dient es ihnen zur Kommunikation bei verschiedenen Krisensituationen wie gefährlichen Unwettern oder anderen lebensbedrohlichen Szenarien.

IT-DIRECTOR: Wie können Sie Ihre Kommunikationsplattform mit Netzwerken von Regierungen und Organisationen wie Polizei oder Rettungsdienst vernetzen?
G. Miasnik:
AtHoc Connect gewährleistet die effektive und kompetente Zusammenarbeit und Kommunikation von Organisationen und Unternehmen in Krisenfällen. Diese können nahtlos und in Echtzeit miteinander interagieren, was zur besseren und schnelleren Koordination der Antworten führt. Die verbesserte Zusammenarbeit mit anderen Organisationen trägt zum Schutz von Leben und des Firmeneigentums bei. So werden umfassend die negativen Auswirkungen eines Störfalls minimiert.

IT-DIRECTOR: Sie bieten Krisenkommunikation in der Cloud an, was bedeutet, dass Sie ständig Wireless-Konnektivität erfordern, richtig? Wie könnte dies in entlegenen Gebieten ohne Netzabdeckung funktionieren?
G. Miasnik:
Wir bieten sowohl Installationen, die lokal auf dem Rechner sind, als auch die Bereitstellung über die Cloud an. Die Kunden können zwischen dem lokalen Angebot, der Cloud oder einer Hybrid-Variante die für ihre Bedürfnisse passende Variante wählen. So können sie ihre Kommunikation auch in abgelegenen Gebieten ohne WLAN-Anbindung sicherstellen.

IT-DIRECTOR: AtHoc gehört jetzt zu BlackBerry – wie gut hat die Integration bislang funktioniert?
G. Miasnik:
Die Integration hat sehr gut funktioniert! AtHoc ist ein großer Player bei der US-Regierung. Für die Akquise internationaler Kunden ist die Kombination aus unserer bundesstaatlichen Erfahrung mit dem Name „BlackBerry“ extrem hilfreich und überzeugend.

IT-DIRECTOR: Was sind Ihre kurzfristigen Ziele? Welche neuen Produktverbesserungen und Dienste können helfen, neue Kunden in Deutschland und Europa zu gewinnen?
G. Miasnik:
Kurzfristig möchten wir unseren Geschäftsbereich in den Transport-Unternehmenssektor (wie der Bahn, Flugzeugen etc.) ausbauen. Öffentliche Verkehrsmittel sind in Europa sehr beliebt – deswegen hoffen wir darauf, Kunden aus dem Bereich U-Bahn und S-Bahn zu gewinnen. Zudem sind wir in den Bereichen Industrie / Fertigung und Gesundheit sehr stark. Deswegen werden wir gemeinsam mit dem BlackBerry-Team analysieren, welche in diesen Industrien angesiedelten Unternehmen von unserer AtHoc Produkt-Suite profitieren können.

IT-DIRECTOR: Welche Rolle spielen die Datenschutzgesetze in Ihrem Geschäftsmodell?
G. Miasnik:
Ergänzend zu unserem Daten-Hosting via Cloud über Server in den USA, haben wir kürzlich zusätzlich zwei neue Datenzentren eröffnet. Eines in Kanada und eines in Europa – so stellen wir die Einhaltung der jeweilig vorherrschenden Datenschutzbestimmungen sicher.

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