Fritz & Macziol setzt auf die EMM-Lösung BES12 von BlackBerry zur einheitlichen Administration mobiler Endgeräte.
Vor 27 Jahren in Ulm gegründet, zählt Fritz & Macziol (F&M) heute zu den größten IT-Dienstleistern Deutschlands. Das herstellerunabhängige IT-Haus bietet rund 3.000 Kunden ein ganzheitliches Portfolio aus Beratung, Services, Software, Hardware und IT-Betrieb. Das Angebotsspektrum umfasst die klassische IT ebenso, wie Cloud- und Mobility-Lösungen, aber auch Business Analytics und Industrie 4.0.
Mobile Endgeräte spielen in der Beratung und Arbeit vor Ort eine zentrale Rolle. Bis 2013 setzte das IT-Haus innerhalb der Firmengruppe auf eine ganzheitliche Mobility-Strategie mit BlackBerry-Endgeräten. Auf die steigende Nachfrage der Mitarbeiter nach unterschiedlichen Smartphones reagierte das Unternehmen zunächst mit der Entscheidung, für den gesamten Vertrieb flächendeckend iPhone-Geräte einzuführen. Damit rückten auch die Themen Mobile Device Management und Mobile Security stärker in den Vordergrund. Eine Enterprise-Mobility-Management-Lösung (EMM) war das Ziel, um mobile Endgeräte und Prozesse geräteübergreifend zu verwalten. Zukünftig sollte das Administratoren-Team in der Firmenzentrale in der Lage sein, die rund 900 Geräte mit einer einheitlichen Lösung zentral überwachen und verwalten zu können.
Um die Arbeit der Administratoren zu optimieren und das hauseigene mobile Umfeld transparenter zu gestalten, evaluierte das Unternehmen den Markt nach einer entsprechenden Lösung. Sie sollte in der Lage sein, sowohl BlackBerry-Smartphones, als auch iPhones von einer zentralen Konsole zu managen. Nach einer zweiwöchigen Testphase und den Erfahrungen mit Vorgängerversionen seit 2005 ging der Zuschlag an die EMM-Lösung von BlackBerry. Ausschlaggebend waren nach Aussage von CIO Peter Wild in erster Linie technische Gründe, weil nur die BlackBerry-Management-Lösung die Multi-Plattform-Strategie für die Mitarbeiter-Smartphones in der gewünschten Form unterstützte. Nach erfolgreicher Implementierung von früheren BES-Versionen im Jahr 2012 migrierte die interne IT dann 2014 auf die Version BES10. Aktuell steht die Einführung von BES12 an, wobei die Evaluierung kontinuierlich vorgenommen wird, um die Zufriedenheit der Mitarbeiter abzufragen und BlackBerry mit entsprechenden Hinweisen bei der Optimierung der Lösung zu unterstützen. Das gilt speziell für den Bereich der sogenannten Container, der die Trennung zwischen privater und geschäftlicher Nutzung steuert.
Sicherheit war eine entscheidende Komponente im Anforderungskatalog, den F&M für die Suche nach einer EMM-Lösung erstellte. Alle Endgeräte des mobilen Fuhrparks müssen sicher auf die Daten im Unternehmensnetzwerk zugreifen können. Dabei wurde auf eine VPN-Kapselung sowie eine durch Zertifikate geschützte Authentifizierung gesetzt. Darüber hinaus sollte der plattformübergreifende Zugriff auf die Mail-Applikation und die elektronischen Kalenderfunktionen möglich sein.
Ein wichtiger Punkt war auch das Deployment von Enterprise Apps, die von den Mitarbeitern eingesetzt werden. Dazu zählen unterschiedliche native Apps wie die F&M-Vertriebs-App. Dafür bietet Good Powered by BlackBerry eine Container-Technologie, mit der sich Apps ohne Umweg über Hersteller-Stores direkt auf iPhones aufspielen lassen.
„Mit den integrierten Container-Technologien von Good als Teil der BlackBerry-EMM-Plattform realisieren wir heute auch bei Kunden skalierbare Multi-App-Lösungen und sind dabei frei von den Beschränkungen durch mobile Gastsysteme und Virtualisierung“, skizziert Thomas Völker, Senior Consultant Enterprise Mobility bei Fritz & Macziol, die Vorteile dieses Verfahrens. „Jede App wird dabei in einen eigenen Container verpackt und greift über eine geteilte Container-Instanz auf das Host-Betriebssystem zu. Damit spart man sich oft die zusätzliche Virtualisierungsschicht von Business-Applikationen sowie einzelne Logins und kann jede App auf jedes Wunsch-Device von Mitarbeitern verteilen. Dieser erhält dann per Single-Sign-On den Zugriff auf die Anwendungen“, so Völker.
Mit BES12 verfügen die Ulmer in naher Zukunft über eine zentrale und skalierbare Enterprise-Mobility-Management-Lösung, mit der sich jedes mobile Geräte-Ökosystem inklusive der entsprechenden Apps samt aller Aktivitäten problemlos verwalten lässt. Die Lösung schützt unternehmenskritische Daten indem sie private und geschäftliche Daten jedes Anwenders auf seinem Endgerät separiert. Durch den Einsatz von BES konnte F&M zudem für das gesamte Unternehmen unterschiedliche App-Farmen einrichten, die sich explizit an den Wünschen einzelner Mitarbeiter oder Mitarbeitergruppen orientieren. Von der zentralen Managementkonsole werden alle mobilen Endgeräte einheitlich verwaltet, unabhängig davon, ob sie unter iOS, Android (inklusive Android for Work und Samsung KNOX), Windows Phone, Windows 10 oder BlackBerry laufen. Die Administratoren sind über die EMM-Lösung zudem in der Lage, sicherheitskritische Apps und Services zentral und kurzfristig zu sperren, unabhängig davon, an welchem Standort sich das Gerät gerade befindet.
Mit BES konnte F&M nicht nur die Sicherheit der Unternehmensinformationen optimieren. Vielmehr ist es durch die zentrale Administration aller mobilen Clients gelungen, die Rollout-Prozesse im Application Management um 30 Prozent zu beschleunigen. Im Vergleich zu nativen Device-Management-Methoden könne man heute eine Zeitersparnis von bis zu 25 Prozent erzielen, so das Unternehmen.
CIO Peter Wild resümiert: „Die Endgeräte unserer Mitarbeiter müssen immer schnell und flexibel einsetzbar sein, gerade im Consulting und dem Vertrieb. Dabei hat man als Mitarbeiter natürlich keine Zeit, sich viele Gedanken um Datensicherheit zu machen, sondern konzentriert sich auf seinen Auftrag. Wir in der IT müssen weiterdenken und mobiles Arbeiten sicher machen. BlackBerry hat uns dafür die richtige Lösung an die Hand gegeben.“
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