Mit der Erweiterung „E-Mail Protector“ hat BlackBerry ein Digital Rights Management (DRM) auf Dateiebene in BlackBerry Workspaces (vormals WatchDox) eingeführt. Die neue Funktion ermöglicht es Unternehmen, ihre per E-Mail versandten Dateien automatisch zu überprüfen und abzusichern. Dazu gehören auch Daten, die die Firewall bereits verlassen haben und von Anwendern betrachtet, bearbeitet und kommentiert werden.
Weil sich Cloud-Services zunehmend zu Kernkomponenten der Unternehmensinfrastruktur entwickeln, sollten Verantwortliche prüfen, ob ihre Sicherheitsvorkehrungen den neuen Ansprüchen gerecht werden oder angepasst werden müssen.
Sämtliche Nachrichten, die per E-Mail verschickt werden oder im Unternehmen eingehen, werden nun automatisch anhand von kontrollierbaren Parametern geprüft. Zu diesen zählen zum Beispiel der Empfänger oder der Dateityp. Administratoren können im Rahmen dessen bestimmte Dateitypen, Nutzer oder ganze Domains gezielt schützen oder ausschließen. Darüber hinaus verschiebt die Lösung angehängte Dateien an einen von der IT kontrollierten Aufbewahrungsort. Der Empfänger erhält statt der Originaldatei einen Download-Link. Das garantiert größtmögliche Sicherheit, ohne Einschränkungen für den Nutzer.
E-Mail Protector lässt sich auch in aktuellen E-Mail-DLP-Lösungen (Data Loss Prevention) einbinden, um auch dort Sicherheit auf Dateiebene zu erhalten. Das Vorgehen basiert auf den üblichen DLP-Sicherheitsstrategien: Erkennt das System eine E-Mail mit sensiblen Geschäftsinformationen, versieht BlackBerry Workspaces den Anhang mit einem DRM-Schutz, bevor dieser die Firewall verlässt.
Salesforce und Workspaces: starker Schutz vor Datenverlust
Das Aufzeichnungssystem Salesforce ist eine der am meisten genutzten SaaS-Anwendungen (Software as a Service) weltweit. In ihr werden mehr und mehr Daten gespeichert, darunter sensible Unternehmensinformationen wie Lead- und Kontaktdaten, Verkaufsprognosen oder Betriebsinterna.
Unternehmen, die mit Salesforce arbeiten, können alle Funktionen von BlackBery Workspaces anwenden. Diese umfassen nicht nur die Speicherung von Dokumenten, sondern auch die gemeinsame Nutzung und Bearbeitung sowie individuell festlegbare Sicherheitsbestimmungen. Dabei sind die Zugriffskontrollen vollständig personalisierbar und intuitiv zu bedienen. Zusätzlich lassen sich Dateien mit einem Ablaufdatum versehen oder jederzeit wiederherstellen.
Weitere neue Funktionen von BlackBerry Workspaces
- Bearbeitung von Dokumenten im Browser: Workspaces for Web ist in Office Online integriert. So können Anwender ihre Dokumente sicher betrachten, bearbeiten und versionieren, ohne den Webbrowser verlassen zu müssen. Dateien lassen sich zudem herunterladen und neue Software installieren. Änderungen werden beim Speichern automatisch synchronisiert und als neue Version abgelegt.
- Aktualisierungen für Workspaces for Microsoft Outlook: Durch die Integration in das Microsoft Outlook Interface erhalten Anwender einen zentralen Überblick über alle gesendeten und empfangenen Dateien. Zudem stehen benötigte Werkzeuge zum Erstellen, Versionieren, Schützen und Teilen von bis zu 10 GB großen Dateien bereit.
- Einführung der Custom Application Workspaces: Entwickler von Drittanbieteranwendungen profitieren von einem privaten Speicherraum, der kein Teil der nativen Workspaces-Schnittstelle ist. In Kombination mit dem umfangreichen SDK und den APIs können Web- und Anwendungsentwickler die Sicherheits-, Mobilitäts-, Sharing-, und Synchronisierungsfunktionen der Plattform direkt in ihrer individuellen App-Schnittstelle nutzen.
- Online Viewer in Workspaces for Web: Der Online Viewer für Workspaces wurde in HTML5 neu geschrieben. Er erfüllt nun dieselben Sicherheitsstandards wie der ursprüngliche Flash Viewer, ist anwenderfreundlich und verfügt über ein neues Design. Die Nutzer können nun mit anderen Beteiligten auf jedem beliebigen Gerät Anmerkungen erstellen, überarbeiten und teilen.
- Role Builder: Workspaces- System-Administratoren können jetzt individuell angepasste Rechteprofile erstellen. Damit verbessern sie den Workflow für Anwender, mit denen Dateien gemeinsam genutzt werden. Mit dieser Funktion erlangen Unternehmen die nötige Flexibilität, um zu kontrollieren, wie die Mitarbeiter die Dateien in ihrem Arbeitsbereich einsetzen. Gleichzeitig erhalten sie die Sicherheit, dass bei allen denkbaren Szenarien die passenden Sicherheitseinstellungen Anwendung finden.
- Verbesserungen bei der Authentifikation: Individuelle Timeout-Einstellungen für spezifische Anwender, Anwendergruppen oder einzelne Anwendung lassen sich nun festlegen. So nutzt beispielsweise eine große Privatkapital-Gesellschaft Workspaces für die gemeinsame Nutzung von Dokumenten mit internen Mitarbeitern und externen Partnern, Dienstleistern und Kunden. Um die Sicherheit zu steigern, müssen sich externe Parteien täglich neu authentifizieren, während es für Interne nur wöchentlich notwendig ist.
- Easy-Upload-Funktion für Microsoft Windows: Anwender an einem Windows-PC (Windows 7, 8 und 10) können jede Datei auf einem internen oder externen Speichermedium auswählen und sie direkt in einen Workspaces-Arbeitsbereich (oder Unterordner) hochladen. Auf diese Weise kann der Upload einer großen Datei zu einem bestimmten Zeitpunkt beginnen, zwischenzeitlich gestoppt, und später fortgesetzt werden.
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