Eine Forschungsinitiative hat im letzten Jahr herausgefunden, dass viele IT-Entscheider hinsichtlich der Menge an potentiellen Sicherheitslücken in Unternehmen besorgt sind – und dass, obwohl häufig umfangreiche (finanzielle und technische) Ressourcen zur Verfügung stehen, um diese zu minimieren. Befragt wurden 1.000 Verantwortliche aus sieben Ländern und verschiedenen Branchen, darunter beispielsweise Finanzdienstleistungen, Regierung und Gesundheitswesen.
Die Mehrheit der Studienteilnehmer – 73 Prozent – gab an, über eine Mobile-Security-Studie zu verfügen. Allerdings glauben nur drei Prozent damit das höchstmögliche Sicherheits-Niveau erreicht zu haben. Dies liegt – so die Befragten – auch an der Einstellung der Mitarbeiter. 82 Prozent der IT-Manager räumen ein, dass die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen bei den Anwendern zu Frustration führen und damit potentiell Auswirkungen auf die Produktivität haben kann. Insgesamt befürchten 44 Prozent, dass zu viele Maßnahmen Mitarbeiter davon abhalten, sich auf ihren eigentlichen Job zu konzentrieren.
Vor allem der Einsatz mobiler Endgeräte verursacht vermehrt Sicherheitslücken, ist sich gut die Hälfte der Befragten einig. Der wachsende Trend von Bring-your-own-Device (BYOD) fördert die Risiken. Ein wichtiger Aspekt einer erfolgreichen BYOD- oder COPE-Strategie (corporate owned, personally enabled) ist die Trennung von persönlichen und geschäftlichen Daten – bezeichnet als Containerisierung. Rund 45 Prozent der befragten Unternehmen verzichtet (noch) auf eine derartige Technologie.
„Die Häufigkeit und Schwere schädlicher Attacken haben die mobile Sicherheit in den Fokus von Geschäftsführern und Vorständen gerückt. Dennoch wird weiterhin nicht genug getan, um diese Risiken zu mindern. Das ist ein Problem, das gelöst werden muss. Neue Technologien bergen grundsätzlich das Potential, neue Sicherheitslücken hervorzubringen, die ihre Vorteile mindern“, sagte David Kleidermacher, Verantwortlicher für den Bereich Sicherheit bei BlackBerry. „Auch von unseren Kunden haben wir schon häufig gehört, dass Sicherheitsrichtlinien als Hindernis angesehen werden können. Dennoch muss nachdrücklich kommuniziert werden, dass effektive mobile Sicherheit die Produktivität erhöht und nicht behindert.“
Darüberhinaus deckte die Studie auf, dass es in fast der Hälfte der Unternehmen kein spezielles Security Incident Response Team (SIRT) – also kein Experten-Team – gibt, welches bei einem Sicherheitsvorfall eingreifen kann. Dabei lassen sich mithilfe eines solchen Teams die Kosten für Datenverletzungen reduzieren. Stattdessen wird zunächst externe Hilfe in Anspruch genommen: Bei 59 Prozent der Befragten wird auf externe Expertise gesetzt, wenn es darum geht, die eigene mobile Strategie zu überprüfen.
Das umfassende SIRT-Programm von BlackBerry bietet Unternehmen Services im Bereich Reaktionsmanagement und Best-Practice-Einschätzungen. Diese helfen dabei, notwendige Maßnahmen für das Risikomanagement schnell und kostengünstig zu implementieren.
Die Studienergebnisse im Überblick:
„Alle Richtlinien im Bereich mobiler Sicherheit müssen konsequent und regelmäßig bewertet, optimiert und überarbeitet werden“, fügt Kleidermacher hinzu. „BlackBerry betrachtet Sicherheit als ein dynamisches Feld – selbst die besten Abwehrstrategien und -technologien von heute könnten morgen bereits unzureichend sein. Daher ist die optimale Strategie eine, die das mobile Unternehmen schützt und gleichzeitig die Zweckmäßigkeit und Produktivität erhöht. BlackBerry wird weiterhin Schlüsselpotentiale in sein Software-Portfolio integrieren, um Unternehmen die benötigte Flexibilität im Umgang mit Mobilität zu ermöglichen.“
Methodik: Die Befragung wurde im April und Mai 2016 von Vanson Bourne durchgeführt und von BlackBerry in Auftrag gegeben. Insgesamt wurden 1.000 IT-Entscheider aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Indien, Singapur und Australien befragt. Zu den untersuchten Branchen gehören u.a. Finanzdienstleistungen, Rechtswesen, Gesundheitswesen, Regierung, IT-Dienstleistungen sowie Produktion. Alle Unternehmen haben zwischen 100 und 1.000 Mitarbeiter.
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