Grüne Philosophie

Umweltfreundliche Rechenzentren

Mit dem Ziel, führender Anbieter von Rechenzentrum-Services zu werden, wurde Equinix 1998 gegründet – ein ehrgeiziges Ziel, das nahezu Wirklichkeit geworden ist.

Grüne Glühbirne

„Grün“ zu sein war von Anbeginn ein Teil dieses ambitionierten Vorhabens. Mit dem Wissen, wie energieintensiv große Rechenzentren sind, wurde eine „Grüne Philosophie“ entwickelt. Diese wird überall dort konsequent umgesetzt, wo sich Optimierungspotential verbirgt, mit dem langfristigen Ziel, alle Rechenzentren zu 100 Prozent mit sauberer und erneuerbarer Energie zu versorgen. Um dem Bestreben, Vorreiter in puncto Einsatz umweltverträglicher Technologien gerecht zu werden, wurden die folgenden vier Prinzipien definiert:

  • Der Einsatz erneuerbarer und kohlenstoffarmer Energiequellen wird präferiert.
  • Die Nutzung lokaler Energiequellen wird gefördert.
  • Neue oder neu errichtete Energiequellen werden bevorzugt.
  • Beim Bau neuer Rechenzentren werden Richtlinien für den Energiebezug aus günstigen und erneuerbaren Quellen verfolgt.

Umweltinnovationen

Schon bei Unternehmensgründung wurde mit Blick auf die Nachhaltigkeit ein Plan zur Steigerung der Energieeffizienz formuliert, der es ermöglichte, die Energiebilanz von Jahr zu Jahr zu verbessern. Dabei wird stets darauf geachtet, dass neuartige und innovative Technologien und Lösungen den hohen Standards in Bezug auf Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Qualität entsprechen. Jedes Equinix International Business Exchange (IBX®) setzt Technologien und Arbeitsabläufe ein, die darauf abzielen, die Umweltbilanz positiver zu gestalten. Dazu werden schon frühzeitig energiesparende Lösungen und Vorgehensweisen, die sich bewährt haben, an vielen Standorten weltweit adaptiert.

Dieses Engagement sowie umfangreiche Maßnahmenprogramme haben dazu beigetragen, seit 2011 den weltweiten RZ-Energieverbrauch um rund 32.500 Kilowatt jährlich zu senken. Dies entspricht etwa 122.000 Tonnen an CO2-Emissionen.

Darüber hinaus gelang es Equinix, im Jahr 2014 mehr als 30 Prozent des weltweit benötigten RZ-Strombedarfs und nahezu 100 Prozent des europäischen durch den Einsatz erneuerbarer Energien abzudecken. Dazu gehören der Bezug von Ökostrom sowie der Einsatz von Solar- und Brennstoffzellen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von fast 195.000 Megawattstunden. Vergangenes Jahr konnte der weltweite Anteil erneuerbarer Energien dann bereits auf 43 Prozent erhöht werden.

Nachhaltige Technologien im Einsatz

Um den Energieeinsatz in den kommenden Jahren weiter optimieren zu können, setzt Equinix weltweit folgende nachhaltige Technologien ein:

Adaptive Kontrollsysteme reduzieren den Energieverbrauch und erhöhen die Kühlkapazitäten durch ein aktives Luftstrom-Managementsystem, das intelligent verteilte Sensoren und innovative Kontrollrichtlinien einsetzt.

Die Richtlinien der American Society of Heating, Refrigerating and Air-Conditioning Engineers (ASHRAE) werden als Referenz für die Optimierung der internen Temperaturen in den neuesten Rechenzentren eingesetzt. Dadurch lässt sich der Energiebedarf für die Klimatisierung reduzieren, ohne die sicheren Betriebstemperaturen für das IT-Equipment zu beeinträchtigen.

Die Kalt-/Warmgangeinhausung verwendet physische Barrieren, um die Vermischung von kalter Zuluft und warmer Abluft zu reduzieren. Dies sorgt für einen geringeren Energieverbrauch und eine effizientere Kühlung.

Die energieeffizienten Beleuchtungssysteme sind mit Bewegungsmeldern ausgestattet, um den Energieverbrauch zu senken und die Abwärme durch aktive Leuchten zu reduzieren.

Frequenzumrichter kommen in Kältekompressoren, Pumpen und Ventilatoren der HVAC-Systeme zur Senkung des Energieverbrauchs zum Einsatz, indem sie automatisch die Drehzahl der Motoren und damit dessen Leistungsaufnahme reduzieren.



Bildquelle: Thinkstock/ iStock

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