Die zentrale geographische Lage und die zu erfüllenden strikten deutschen Datenschutzgesetze machen die Mainmetropole zum optimalen Standort für Rechenzentrumspräsenzen in Europa. Ein Ausbau des Standorts ist daher nur konsequent und reiht sich ein in Equinix’ langfristige Strategie. Denn der Neubau ist nach den vier eigenen und den jeweils durch Akquisitionen – ancotel im Jahr 2012 und Telecity 2016 – hinzugekommenen das siebte Equinix-IBX-Rechenzentrum im Rhein-Main-Gebiet in und um Frankfurt (IBX = International Business Exchange™). Die Gesamtfläche für Colocation- und RZ-Services wächst damit auf über 40.000 Quadratmeter an.
Die Equinix-Rechenzentren in Frankfurt bilden die Basis für die IT-zentrierten Geschäftsaktivitäten von mehr als 800 Unternehmen und 400 Netzwerkprovidern. Damit zählt der Standort Frankfurt für den RZ-Anbieter zu den international führenden in Sachen Netzwerkdichte, was vor allem an den Zugängen zum Internetknoten DE-CIX und zu den Internet Exchanges Kleyerx und DataIX liegt. Zudem wird der Standort als IT-Zentrum für Unternehmen immer interessanter, da neben dem guten Zugang zu Netzwerken auch direkte Verbindungen zu den meist in Frankfurt ansässigen Cloud-Anbietern geschlossen werden können.
Das Investitionsvolumen für das neue Rechenzentrum, das auf dem Campus Kleyer in unmittelbarer Nähe zu FR4 und FR5 und mit latenzoptimierten Verbindungen zu den Rechenzentren FR1, FR2, FR3 und FR7 punktet, ist in der ersten Ausbauphase auf rund 55 Millionen Euro veranschlagt. Realisiert werden damit auf einer Bruttogesamtfläche von 6.600 Quadratmetern neue Plätze für mehr als 2.000 Cabinets. Die Eröffnungsveranstaltung findet am 29. Juni 2017 statt.
Um die Kapazitäten für Strom und Kühlung vor Ort zu erhöhen, investierte Equinix zugleich in ein neues Energiezentrum am Standort. In dem neuen, 2.000 Quadratmeter großen Komplex steht die Stromversorgungs- und Kühlungsinfrastruktur sowohl für den bestehenden Standort FR4 als auch für das neue Rechenzentrum zentral bereit.