Constantia produziert an 56 Standorten in 23 Ländern und beschäftigt knapp 10.000 Mitarbeiter. Beliefert werden mehr als 4.000 multinationale Konzerne sowie lokale Marktführer aus der Lebensmittel-, Tiernahrungs-, Pharma- und Getränkeindustrie.
Bisher wurden die zentralen IT-Services vom internen Dienstleister Constantia Shared Services Austria GmbH in zwei lokalen Rechenzentren erbracht. Keines der Bestandsrechenzentren war jedoch in der Lage, die Services des jeweils anderen Rechenzentrums komplett zu übernehmen. In Anbetracht von mangelnder Ausfallsicherheit und Flexibilität suchten die Verantwortlichen folglich nach einer zukunftsfähigen Lösung.
Bedingt durch starkes Unternehmenswachstum und die damit verbundene Notwendigkeit, eine größere Anzahl von Mitarbeitern und akquirierte Standorte zu integrieren, war die IT-Infrastruktur der Constantia Flexibles nach und nach heterogen gewachsen. Eine Zeit lang betreute Andreas Miehle mit seinem Team insgesamt 80 Standorte. Um den wachsenden Anforderungen als interner IT-Servicedienstleister besser gerecht werden können, waren Standardisierung und Konsolidierung unumgänglich. Vorrangiger Treiber neben einem besseren Serviceangebot für alle Anwender war der Wunsch, eine zukunftssichere, flexible und offene Architektur aufzubauen, um nach und nach neue Technologien und insbesondere Cloud-Services nutzen zu können.
Für eine Konsolidierung waren die Kapazitäten der bestehenden Rechenzentren nicht ausreichend. „Wir hätten eines ausbauen müssen, oder zu Equinix gehen können“, sagt Andreas Miehle, CIO bei Constantia Flexibles. Der Grund, sich für Equinix zu entscheiden, waren neben der hohen Ausfallsicherheit die exzellenten Security-Mechanismen, die Minimierung des Ausfallrisikos, der einfache Zugang zu Cloud-Services sowie die Möglichkeit, die eigene IT-Strategie auch in Zukunft flexibel gestalten zu können. In einem ersten Schritt verlagerte Constantia Shared Services Austria GmbH Main Controller, SharePoint Exchange für Backup und Restore in das Frankfurter Rechenzentrum von Equinix. Ende 2016 folgte dann die Verlagerung der SAP- und Dynamics AX-Systeme.
Constantia will die Office-Umgebung inklusive SharePoint auf eine Cloud-Lösung umstellen, was vor allem Vorteile bei Akquisitionen bieten wird. „Wenn wir Unternehmen akquirierten, bekamen wir die Verbindungen bislang oft nicht schnell genug aufgebaut“, sagt Andreas Miehle. Dies ändere sich nun jedoch, „weil viele Cloud-Anbieter die Equinix-Infrastruktur nutzen und die Interconnection dadurch schnell und einfach möglich ist.“
Die Anbindung an die angesprochen Cloud-Anbieter erfolgt über hochperformante, sichere Verbindungen innerhalb der Equinix-Rechenzentren. Bei Constantia hat man sich für Microsoft Office 365 entschieden, um in der bestehenden Office-Umgebung zu bleiben und lediglich im Hintergrund auf eine Cloud-Installation zu wechseln. Bei dem möglichen Wechsel auf andere Lösungen hätte man die 5.000 User in zahlreichen unterschiedlichen Sprachen neu schulen müssen. Mit dieser Lösung spart Constantia Leitungskosten und verringert die Latenzzeiten deutlich.
„Wenn wir Unternehmen akquirieren, bekommen wir Verbindungen oft nicht schnell genug. Weil viele Cloud-Anbieter aber die Equinix Infrastruktur nutzen, ist die Interconnection jetzt schnell und einfach möglich.“
Andreas Miehle, CIO, Constantia Flexibles
Bei der Übernahme von Unternehmen im Ausland müssen natürlich die Mail-Server angebunden werden. Interconnection über lokale Carrier neu zu implementieren, kostet Zeit und ist für den Mail-Austausch alleine oftmals teuer. Dies ändert sich nun: „In dem Office 365-Szenario kann ich einen User auf einen MS Office 365-Server in der Cloud vor Ort anbinden, der mit dem Cloud-Server in Frankfurt verbunden ist und der wiederum eine logische Einheit mit unserem internen Mail-Server bildet. So können wir neuen Mitarbeitern von akquirierten Unternehmen schnell unsere Basis-Services bereitstellen“, beschreibt Miehle einen weiteren Vorteil.
Mit regionalen Rechenzentren wird zunächst die Infrastruktur in den Regionen EMEA und USA zentralisiert und zu technischen Einheiten zusammengeführt. Im nächsten Schritt ist die Auslagerung weiterer Services angedacht.
Vorrangig ausschlaggebend für die Entscheidung für Equinix Colocation war die Erhöhung der Servicequalität für alle Anwender. Darüber hinaus vereinfacht die Konsolidierung den Compliance-Prozess, der bedingt durch die Standardisierung die zeitlichen und finanziellen Aufwände reduziert hat. „Wir müssen und nur noch ein zentrales Recovery und Backup kümmern. Platform Equinix™ hat uns neben einer wesentlichen Performanzsteigerung somit auch zeitliche Freiräume verschafft, die wir in den strategischen Ausbau unserer IT-Architektur investieren. Wir haben uns bewusst für Interconnection und Equinix entschieden.“ so Miehle.
Es gibt künftig an drei Standorten weltweit eine Schnittstelle zu Rechenzentren von Equinix, an denen das Unternehmen die Compliance der IT anhand definierter Qualitätskriterien nachweisen kann. Frankfurt als erster Standort war Ende 2016 inklusive der ERP-Systeme komplett in Betrieb, parallel wurde die Infrastruktur in Miami aufgebaut. Die dritte Ausbaustufe wird ein Standort in Asien sein. Somit können neue Unternehmensteile einfach und schnell mit lokalen Equinix-Rechenzentren verbunden werden und von dort in die Infrastrukturen integriert werden.
Die Ergebnisse auf einen Blick
- Effizienzsteigerung und einfacheres Management durch Konsolidierung von 80 IT-Standorten auf drei Rechenzentren
- Signifikante Erhöhung der Servicequalität und Verfügbarkeit für eigene und neue Mitarbeiter
- Kostenreduktion durch Vorhaltung eines zentralen Recovery- & Backup-Systems
- Vereinfachung des Compliance-Prozesses
- Flexible, weltweite IT-Infrastruktur durch Platform Equinix™ und Nutzung der Interconnection Oriented Architecture (IOATM)
- Sichere und direkte Anbindung an Cloud-Provider durch Equinix Cloud Exchange
- 24/7 x 365 Equinix-Betrieb, d.h. Dienstleistungen wie Service Desk, Smart Hands und Professional Services stehen jederzeit zur Verfügung
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