Fabrik der Zukunft

IT-Lösungen für Industrie 4.0

Industrie 4.0, also die vierte industrielle Revolution, bringt die intelligente Fabrik. Sie basiert auf einer Verschmelzung von Produktionstechnik mit IT.

Individuelle Waren vom Fließband? Bisher ist das bestenfalls aus der Autoindustrie bekannt, wo aus einer Menge an Motorvarianten, Lackierungen und Zubehörteilen ein mehr oder weniger individuelles Wunschauto entsteht. So etwas soll in Zukunft mit allen Waren möglich sein – bis hinunter zur „Losgröße Eins“, der Massenfabrikation von Einzelstücken.

Diese Zukunftsvision heißt „Industrie 4.0“. Gemeint ist damit eine Verschmelzung von Produktionstechnik mit Informationstechnologie. Produkte aller Art werden in Zukunft mit intelligenten Maschinen und Lagersystemen hergestellt, die Informationen austauschen, Aktionen auslösen und sich gegenseitig steuern können.

Menschliche Eingriffe in die Planungs- und Steuerungsprozesse der Fertigung werden dadurch zunehmend überflüssig, die Mitarbeiter können sich auf die kreativen, wertschöpfenden Tätigkeiten konzentrieren.

Vorausschauende Wartung

Die Industrie der Zukunft besteht aus intelligenten Fabriken. IT-Unternehmen arbeiten bei der Verwirklichung dieses Innovationskonzepts mit. IBM ist beispielsweise Mitglied in der „Plattform Industrie 4.0“ und den Industrie-4.0-Arbeitsgruppen des BITKOM, die beauftragt sind, wichtige Voraussetzungen für die Industrie 4.0 zu schaffen.

Auf der diesjährigen CeBIT zeigte IBM beispielsweise ein „Predictive Maintenance Quality“-Projekt, das derzeit u.a. in der Qualitätskontrolle bei einem der größten deutschen Automobilzulieferer getestet wird. Dabei geht es um eine vorausschauende Wartung, die nicht erst aktiv wird, wenn bereits Fehler oder Stillstand aufgetreten sind.
Es handelt sich um Schalterplatten, deren einwandfreier Zustand mithilfe optischer Sichtprüfungsgeräte kontrolliert wird. Dabei werden häufig sogenannte Pseudofehler festgestellt, die daher eine weitere manuelle Prüfung unerlässlich machen. Ziel des PMQ-Projekts ist es, anhand von historischen Daten Modelle zu erstellen, die es erlauben, zwischen echten Fehlern und Pseudofehlern zu unterscheiden. So werden letztere bereits von der PMQ-Software erkannt und damit der manuelle Prüfaufwand erheblich reduziert.

In vielen anderen Unternehmen der Fertigungsindustrie aber auch in Segmenten wie Fuhrpark- und Maschinenmanagement ist PMQ bereits jetzt etablierte Praxis und spart den Unternehmen Geld und Ressourcen durch vorausschauende Wartung und Kontrolle.

Mobiler Eingriff in die Produktion

Unternehmen stehen durch die zunehmende Digitalisierung vor der Herausforderung, Systeme und Maschinen herstellerunabhängig zu vernetzen, über IT-Technologien effektive Standardisierungen zu erreichen und den gesamten Produktlebenszyklus individuell an Kundenwünsche anzupassen.
IBM bietet hierfür ein breites Produktportfolio zur Integration über Big Data & Analytics, Software Engineering sowie Collaboration-Tools. Dies verspricht Effizienzgewinne auch bei der Qualitätssicherung in der Produktion.

Hinzu kommen maßgeschneiderte Lösungen für die Entwicklung von mobilen Anwendungen, die beispielsweise im laufenden Betrieb die Maschinensteuerung und Überwachung von Produktion, Maschinenstatus und Logistik über Tablets oder Smartphones ermöglichen. So sind entscheidende und vor allem zeitkritische Eingriffe in den Produktionsablauf auch ortsunabhängig möglich.

Mit dem „MobileFirst“-Portfolio unterstützt IBM produzierende Unternehmen darin, ihre Ziele auf dem Weg zur smarten Fabrik kosteneffizient und kontrolliert umzusetzen. Dies führt von der Entwicklung mobiler Apps über die Integration in die IT-Infrastruktur bis hin zur Beseitigung von Sicherheitslücken – MobileFirst bietet speziell skalierbare und flexible Lösungen für jede Betriebsgröße, um Ressourcen zu bündeln, die Produktivität der Mitarbeiter zu steigern und Geschäftsprozesse zu optimieren.

Das PMQ-Projekt von IBM
Die Industrie 4.0 bei IBM
Das Internet der Dinge bei IBM

Bildquelle: Thinkstock/ Stockbyte

 

 

 

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