Exchange 2016 ist verfügbar

Perfekt in Office und die Cloud integriert

Der neue Exchange Server 2016 ist erschienen und bringt eine stärkere Verzahnung der On-Premise-Version mit der Cloud.

„In der Cloud geboren“, bewirbt Microsoft Exchange 2016, die neue Version seines Groupware-und E-Mail-Servers. Das bezieht sich auf einen Teil der neuen Funktionen, die Anwendern des Cloud-Dienstes Office 365 bereits bekannt sind, beispielsweise die verbesserten Funktionen für die Kollaboration Arbeit an Office-Dokumenten.

Die 2016er Version bringt keine fundamentalen Neuerungen, sondern eine evolutionäre Weiterentwicklung. E-Mail ist auch weiterhin das Rückgrat der geschäftlichen Kommunikation und wird ergänzt durch eine verbesserte Unterstützung der Cloud. Die folgende Übersicht enthält die wichtigsten Neuerungen:

  1. Die Outlook Web App wurde überarbeitet und umbenannt. Sie heißt nun „Outlook im Web“. Es gibt ein paar neue Funktionen wie beispielsweise die Inline-Antwort sowie eine verbesserte Darstellung auf allen Geräten.
  2. Der Exchange Server 2016 ist noch stärker in Office 2016 integriert und bietet Outlook 2016 und Outlook im Web eine verbesserte Suche, so dass sowohl aktuelle als auch ältere E-Mails schneller gefunden werden. Darüber hinaus hat Microsoft die gesamte Sucharchitektur überarbeitet, eDiscovery ist nun schneller und noch zuverlässiger.
  3. Die Entwickler haben generell die kollaborative Arbeit an Dokumenten erweitert und verbessert. In Outlook 2016 und Outlook im Web können Nutzer nun Dokumente aus OneDrive for Business und SharePoint 2016 direkt als Link einfügen.
  4. Außerdem wurde das Addin-Modell der beiden Outlook-Varianten überarbeitet, so dass sich Addins in Zukunft besser in die Benutzeroberfläche integrieren lassen – etwa direkt im Text oder im Aufgabenbereich.
  5. Microsoft hat die Sicherheitsfunktionen für „Data Loss Prevention“ erweitert. Es gibt neue Datentypen und integrierte Funktionen für DLP- und Transportregeln, die bei der Klassifizierung von Inhalten durch ein Drittanbietersystem ausgelöst werden können.
  6. Benutzer mit großen Datenmengen haben es jetzt leichter: Exchange 2016 stellt automatisch weitere Archivierungspostfächer bereit, wenn die Größe des vorhandenen 100 Gigabyte überschreitet. In der Anzeige ist das nicht zu bemerken: Alle zusätzlichen Archivierungspostfächer werden als einzelnes Archiv angezeigt.
  7. Es gibt zahlreiche Verbesserungen an der Architektur von Exchange 2016. So gibt es erweiterte Hybrid-Szenarien, bei denen Postfächer lokal gehostet werden können, aber erweiterte Cloud-Funktionen wie Azure Rights Management oder Office 365 Message Encryption trotzdem genutzt werden können.
  8. Die Anwender profitieren von der besseren Anbindung an Office und Admins bekommen vor allen Dingen mehr Übersichtlichkeit und verbesserte Migration-Optionen für den Umstieg von älteren Versionen. Laut Microsoft soll auch das zeitgleiche Betreiben zweier Exchange-Versionen einfacher sein.

 

Technische Informationen zum Exchange Server 2016 (Englisch)
Hintergrundinfos zum Exchange Server 2016 (Englisch)

Bildquelle: Thinkstock/ iStock

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