In Zeiten von fortschreitender Digitalisierung und Industrie 4.0 sind nicht nur Prozessänderungen im Unternehmensalltag unausweichlich, auch die Bewältigung großer Datenmengen, die verarbeitet und analysiert werden müssen, stellt Mittelständler nicht selten vor große Herausforderungen. Schnell kann es dann passieren, dass das im Einsatz befindliche ERP-System an seine Grenzen stößt. Dabei stellt gerade dieses System häufig die Schaltzentrale eines Unternehmens dar und ist von entsprechend hoher Bedeutung.
Im Zuge der steigenden Anforderungen scheint für immer mehr Anwender die Cloud als Produktivumgebung für ERP-Lösungen in Frage zu kommen. Laut einer aktuellen Anwenderstudie schlossen Anfang dieses Jahres (nur) 28 Prozent der befragten mittelständischen Unternehmen ERP-Anwendungen aus der Cloud kategorisch aus. Vor rund zwei Jahren lag dieser Wert noch bei 64 Prozent.
Im Zuge der digitalen Transformation werden kleine und mittelgroße Firmen nicht nur interne Abläufe optimieren, sondern auch ganze Geschäftsprozesse erneuern oder ergänzen müssen. Diese Veränderungen haben zur Folge, dass die Nachfrage nach skalierbaren Software-Services aus der Cloud und Software-as-a-Service-Angeboten (SaaS) derzeit steigt.
Vor allem schnell wachsende mittelständische Betriebe, die den schnellen und flexiblen Zugriff auf Software benötigen, um zielgerichtet reagieren zu können, greifen auf ERP aus der Cloud zu. Aber auch jene Unternehmen, die beispielsweise Tochtergesellschaften oder (internationale) Niederlassungen unkompliziert und übersichtlich untereinander und mit der Hauptzentrale verbinden wollen, sind sich der Vorteile bewusst. Denn mit einer cloud-basierten ERP-Software gelingt es, sowohl Betriebsabläufe als auch das Unternehmenswachstum in Zukunft effizient zu steuern.