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Gefährliche Trojaner

Aufgepasst: Schadsoftware nimmt Mittelständler ins Visier

Von Emotet bis Trickbot – diese Trojaner können für Unternehmen besonders gefährlich werden.

Symbolbild Malware

Cyberkriminelle suchen sich ganz bewusst zahlungskräftige Mittelständler aus, um an schnelles Geld zu kommen.

Die Sicherheitslage für hiesige Mittelständler ist nach wie vor problematisch – zu diesem Schluss kommen auch aktuelle Studien immer wieder. Einer Umfrage von Drivelock zufolge waren bereits 61 Prozent der Unternehmen schon von einem Sicherheitsvorfall betroffen. Bei jedem fünften Unternehmen ohne Sicherheitsstrategie führte das laut der Erhebung sogar zu einen kompletten Betriebsausfall. Wie sich potenzielle Schwachstellen schützen lassen, erfahren Besucher der TWENTY2X im Ausstellungsbereich SECURITY SOLUTIONS.

Cyberkriminelle suchen sich ganz bewusst zahlungskräftige Mittelständler mit niedrigen IT-Sicherheitshürden aus, um über verschiedene Maschen an schnelles Geld zu kommen. Eine besonders verbreitete Strategie ist dabei der Zugriff mit sogenannten Banking-Trojanern. Diese dienen Kriminellen oft als Türöffner, gelangt die Schadsoftware doch in der Regel völlig unbemerkt in das System. Dort platziert, kann die Software weitere Module nachladen. Mit diesen werden dann zum Beispiel gerne sensible Unternehmensdaten verschlüsselt, um ein Lösegeld zu erpressen – so etwa geschehen im Sommer 2019, als der mittelständische Uhren- und Schmuckhändler Wempe Opfer der Masche wurde.

Emotet ist nicht nur die bekannteste, sondern vermutlich auch die gefährlichste Trojaner-Gattung und richtet regelmäßig hohe Schäden in Behörden und Unternehmen an. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt immer wieder vor der Schadsoftware und vermeldete erst im September 2019 ein erhöhtes Auftreten von entsprechenden Attacken. Nach einer Infizierung mit Emotet wird häufig der Trojaner „Trickbot” nachgeladen, der gezielt sensible Informationen abgreift. Diese Daten werden schließlich per Ransomware verschlüsselt. Besonders gefürchtet ist hier Ryuk, da diese Variante auch bestehende Backups vernichtet und eine Wiederherstellung der Dateien somit extrem erschwert.

Bildquelle: Getty Images/iStock

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