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E-Government-Angebote in Deutschland

Behörden auf dem Weg zur Digitalisierung

Die Digitalisierung des Behördenwesens nimmt langsam aber sicher Fahrt auf. Aktuelle Studienergebnisse zeigen dennoch, dass viele Bürger nur bedingt über die vorhandenen Angebote informiert sind.

E-Govermenment Symbolbild

Der positive Trend im E-Government-Sektor wird auch von der TWENTY2X aufgegriffen.

Deutschland gehört im europäischen Vergleich zu den Schlusslichtern, was die Nutzung von digitalen Behördenangeboten betrifft. Zu diesem Ergebnis kam die Europäische Kommission nach einer Untersuchung im Sommer 2019. Während im Durchschnitt rund 63 Prozent der EU-Bürger entsprechende Dienste nutzen, sind es hierzulande lediglich 43 Prozent der Bevölkerung – das reichte auf der Rangliste der 28 EU-Staaten gerade mal für Platz 26. Dabei lässt sich mit Blick auf die Zahlen durchaus von einer positiven Entwicklung sprechen. So ist die Nutzung von digitalen Behördendiensten laut dem „E-Government Monitor 2019” im Vergleich zum Vorjahr auf 48 Prozent gestiegen.

Im direkten Vergleich mit Österreich und der Schweiz fällt auf, dass vorhandene Angebote für die Abwicklung der Steuern hierzulande deutlich weniger genutzt werden. So erstellt in Deutschland gerade mal jeder dritte seine Steuererklärung mit ELSTER, während in Österreich ganze 81 Prozent die behördeneigene Software nutzen – in der Schweiz sind es immerhin noch 58 Prozent. Das kaum vorhandene Wissen zur eID-Funktion zeigt indes, dass nicht nur Defizite auf Seiten der Behörden ein Problem darstellen können, sondern auch die fehlende Aufklärung gewisse Hürden mit sich bringt. So sollen laut der Studie nur 39 Prozent der Befragten überhaupt wissen, dass Sie sich per NFC-Chip im Personalausweis auch auf den digitalen Behördenplattformen identifizieren können. Dennoch hat die allgemeine Zufriedenheit mit digitalen Behördendiensten in allen drei Ländern leicht zugenommen.

Der positive Trend im E-Government-Sektor wird folgerichtig auch von der TWENTY2X aufgegriffen. Die Digitalmesse bietet eine neue Plattform für den Dialog rund um die Digitalisierung im Öffentlichen Sektor – in Gemeinden, Städten, Regionen und im Bund. Hier bekommen Entscheider und Experten aus Verwaltung, Politik, Digitalwirtschaft, Verbänden und Wissenschaft die Gelegenheit, ihr Netzwerk zu erweitern und sich zu allen relevanten Themen auszutauschen. Besucher können hier nicht nur zentrale Akteure und inspirierende Unternehmen treffen, sondern auch Dienstleistungen und Anwendungen für eine agile und leistungsorientierte Verwaltung entdecken.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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