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Digitalisierung in den Behörden

Databund und Partner präsentieren sich in Hannover

Neben Wirtschaft, Industrie oder Bildungswesen spielt die Digitalisierung auch im Behördenwesen eine immer größere Rolle. Um dabei die bestmöglichen Ereignisse zu erzielen, sind offene Schnittstellen und eine vielfältige Software-Landschaft gefragt.

Symbolfoto Daten

Der Verband der mittelständischen IT-Dienstleister und Software-Hersteller für den öffentlichen Sektor bietet seinen Partnern bei der TWENTY2X in Hannover eine eigene Plattform.

Ganz egal, ob es um Bankgeschäfte, Versicherungsangelegenheiten oder auch nur die Zahlung an der Supermarktkasse geht – die zunehmende Digitalisierung von alltäglichen Vorgängen vereinfacht Tag für Tag vielen Millionen Bürgern das Leben. Damit das zukünftig auch vermehrt bei Behördengängen der Fall ist, bietet die öffentliche Verwaltung immer mehr Leistungen auch als Online-Dienst an. Das erfordert wiederum zuverlässige IT-Infrastrukturen und Anwendungsumgebungen. Während Unternehmen in der freien Wirtschaft aus diesem Grund oft aufwendige Prozedere bei der Auswahl von neuen Software-Lösungen durchlaufen, werden im Behördenwesen nicht immer alle verfügbaren Optionen ausgelotet. Das geht zu Lasten der Qualität, die sich letztlich nur aus einem gesunden Wettbewerb heraus entwickeln kann.

Das sieht auch das Bundeskartellamt so, das im vergangenen Dezember in einer Pressemitteilung für mehr offene Schnittstellen in der Verwaltung plädierte. Auf dieser Basis könnten in Zukunft mehr Anbieter an geeigneten Lösungen für die Branche arbeiten. Eine Forderung, die auch vom Databund – dem Verband der mittelständischen IT-Dienstleister und Software-Hersteller für den öffentlichen Sektor – seit geraumer Zeit artikuliert wird. Wie diese Vielfalt aussehen kann, zeigt die Organisation daher bei der TWENTY2X in Hannover mit einem eigenen Gemeinschaftsstand, unter dessen Dach unterschiedliche Anbieter ihre Lösungen präsentieren.

Der Wettbewerb zwischen verschiedenen Marktakteuren stellt nicht zuletzt auch die Unabhängigkeit der Behörden sicher: „Eine digitale Souveränität geht immer einher mit der Möglichkeit, wählen und damit souveräne Entscheidungen treffen zu können”, erklärte der Databund im Dezember. Hier sehe der Verband den Wettbewerb von Software-Lösungen als unabdingbare Voraussetzung der digitalen Souveränität für öffentliche Verwaltungen. Je diverser die digitalen Lösungen seien, desto souveräner sei auch eine Verwaltung in der Ausstattung ihrer Projekte und bei der Auswahl von Lösungen, unter der Voraussetzung einer nachhaltigen Standardisierung von Schnittstellen und Daten.

Bildquelle: Getty Images / iStock / Getty Images Plus

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