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Start-ups: Das kreative Chaos ordnen

Erfolgsfaktor „Projektmanagement”

Gerade kleinere oder junge Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Aufträge, Anfragen und Projekte kurzfristig und oft ohne bereits etablierte Strukturen umsetzen zu müssen. Deshalb hat sich besonders im Start-up-Umfeld das digitale Projektmanagement als überlebenswichtiges Tool durchgesetzt.

Geschäftsmann vor einem großen Projektmanagement-Plan

Die richtige Software für Projektmanagement kann für mehr Transparenz in den Abläufen sorgen.

Es ist der Alptraum jedes Gründers – der erste große Auftrag ist an Land gezogen, von seinem Gelingen hängen Folgeaufträge und der Ruf der Firma ab. Dann geht alles schief: Wer sollte was bis wann erledigt haben? Wer betreut welche Aufgabe? Wo hat der Kollege, der gerade im Urlaub ist, den Ordner mit der Kundenpräsentation abgelegt? Wo sind die Belege für die Endabrechnung geblieben? Keiner fühlt sich verantwortlich, da die anstehenden Aufgaben mangels Planung und festgelegter Organisationsstruktur quasi auf „Zuruf“ verteilt wurden. Schlecht strukturierte Projekte können schnell zur Zerreißprobe werden und Zeit, Geld sowie Nerven kosten. Mehr als ein Start-up ist daran bereits gescheitert und musste schließlich aufgeben. Auf der Digitalmesse TWENTY2X widmet sich vor allem der Bereich NEW TECH ausgiebig der jungen Gründerszene und den speziellen Anforderungen, die an diese gestellt werden.

Umfangreiches Angebot

Der Schlüssel zum Erfolg ist hier oft die richtige Projektmanagement-Software. Die hilft u.a. dabei, Ziele, Vorgänge und Abläufe so abzubilden, dass alle involvierten Mitarbeiter sich jederzeit einen Überblick über den aktuellen Stand verschaffen können. Das Angebot ist dabei vielfältig: von einfachen Anwendungen, die für kleinere Projekte geeignet sind und Funktionen wie z.B. Strukturbäume, Boards und Aufgabenlisten enthalten, bis hin zu komplexen, KI-basierten Steuerungs-Tools. Mit diesen spezialisierteren Varianten können z.B. Handlungsempfehlungen, Risikokalkulationen oder Prognosen erstellt werden, um das Projekt ganzheitlich zu steuern. Einige dieser Lösungen stehen auch als Apps für mobile Mitarbeiter zur Verfügung oder simulieren zukünftige Vorhaben in Echtzeit.

Nicht immer muss man viel Geld in die Hand nehmen, um von den Vorteilen der Software zu profitieren – es gibt auch durchaus brauchbare kostenlose Open-Source-Modelle. Fest steht, dass es sich auch für Start-ups mit beschränktem Budget kaum rentiert, an der falschen Stelle zu sparen.

Bildquelle: Getty Images/iStock

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