Fachkräftemangel ist in der IT-Branche ein anhaltendes Problem.
Unternehmen müssen sich zunehmend von der Idee verabschieden, eine Stellenanzeige zu schalten und sich anschließend aus einer Flut qualifizierter Kandidaten die besten „herauszupicken“. Gerade in der IT-Branche sind talentierte und hochspezialisierte Mitarbeiter, z.B. Entwickler, Data Scientists, oder Security-Spezialisten, sehr gefragt und spärlich gesät – und das wissen sie auch. Unternehmen müssen Fachkräfte daher von sich überzeugen.
Verschärft wird die Situation dadurch, dass heute nicht mehr nur „harte“ Faktoren wie Gehalt, Boni oder ein Firmenwagen bei der Rekrutierung entscheidend sind. Kriterien wie Work-Life-Balance, ein moderner Arbeitsplatz mit komfortablen digitalen Tools, die Möglichkeit zum Home Office oder ein gutes Weiterbildungsangebot stehen gerade bei jüngeren Arbeitnehmern hoch im Kurs und können im Zweifel darüber entscheiden, ob der Bewerber nicht doch seine speziellen Kenntnisse der Konkurrenz zur Verfügung stellt. Allerdings sind nach wie vor viele Begriffe aus dem Bereich „Arbeit 4.0” bzw. „Modern Workplace” mit Fragen behaftet und auch die Arbeitgeber kennen nicht immer die aktuellsten Möglichkeiten und Trends. Daher widmet sich der Komplex NEW WORK auf der Digitalmesse TWENTY2X diesem Thema und versucht, Antworten auf die dringendsten Fragen zu geben.
„Arbeit 4.0“ bedeutet mitnichten, einfach eine große Ansammlung an Unified-Communications-and-Collaboration-Lösungen (UCC), modernen Mobilgeräten oder sonstiger Technologie bereitzustellen. Vor allem in den Führungsetagen mittelständischer Unternehmen muss ein grundlegendes Umdenken stattfinden. Dafür muss allerdings auch eine gewisse Infrastruktur errichtet werden, damit die interne Kommunikation und der Zugriff auf unternehmenskritische Daten jederzeit sicher ablaufen können. Auch bereits etablierte Mitarbeiter müssen an das Thema „New Work“, das natürlich mit einer gewissen Umstellung für alle Beteiligten verbunden ist, herangeführt werden. Langfristig führt aber in vielen Betrieben kein Weg daran vorbei, um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben.
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