Trovarit mit Gemeinschaftsstand

So profitiert der Mittelstand von KI in der ERP-Landschaft

Die Einbindung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) wird die ERP-Landschaft nachhaltig verändern und einen wesentlichen Wettbewerbsfaktor ausmachen.

Symbolbild ERP

An KI führt auch bei der Entwicklung von ERP-Systemen in Zukunft kein Weg mehr vorbei – doch wie weit ist die Integration heute bereits vorangeschritten?

Bereits im ersten Satz eines aktuellen Positionspapiers zum Thema „Künstliche Intelligenz und ERP“ betont der Digitalverband Bitkom, welches Disruptionspotenzial KI auch für den Mittelstand hat – und zwar nicht nur, wenn es um smarte Produktionsroboter geht. Ein gut integriertes ERP-System bildet das Herzstück der unternehmenseigenen IT-Landschaft und es ist kein Wunder, dass Entwickler und Forscher stetig daran arbeiten, die Leistungsfähigkeit und den Automatisierungsgrad zu erhöhen. Auch wenn die Fachwelt gerade erst begonnen hat, das Potenzial von KI in diesem Bereich zu erschließen und noch längst nicht alle möglichen Einsatzszenarien identifiziert wurden, gibt es bereits erste vielversprechende Ansätze.

So könnte eine KI z.B. in Zukunft eine weitreichende Automatisierung des Rechnungswesens oder der Qualitätskontrolle bewirken, die Datenanalyse verbessern oder Absatzprognosen aufstellen. Auch bei der Planung und Steuerung komplexer Projekte kann ein KI-Einsatz durch Automatisierung Prozesse optimieren. Was smarte ERP-Lösungen heute bereits können sollten und wie mittelständische Unternehmen davon profitieren, erfahren Besucher der Digitalmesse TWENTY2X in Hannover am Gemeinschaftsstand des IT-Beratungshauses Trovarit.

Obwohl nicht daran gezweifelt werden sollte, dass KI schon bald auch in Sachen Ressourcenplanung eine wichtige Rolle spielen wird, muss auch festgehalten werden, dass aktuell noch einige Hindernisse zu überwinden sind. Zum einen sind die gefragten Algorithmen bislang noch nicht in einem Entwicklungsstadium angekommen, in dem sie für einen breiten Markt einsatzbereit sind. Daraus folgt, dass derartige Lösungen häufig individuell auf das Unternehmen zugeschnitten sein müssten – was das Budget der meisten Mittelständler sprengen dürfte. Hinzu kommt, dass bereits vorhandene ERP-Systeme inzwischen so tief in der Unternehmens-IT verankert sind, dass die Vielzahl der etablierten Schnittstellen und die zunehmende Vernetzung es schwierig für die KI machen, auf sämtliche Datenquellen zuzugreifen um Echtzeitinformationen bereitzustellen. Ein vollautomatisiertes ERP-System liegt daher wohl eher noch in großer Ferne.

Diese Hindernisse werden mit großer Wahrscheinlichkeit zukünftig überwunden werden und gerade neuaufgesetzte ERP-Projekte könnten in absehbarer Zeit davon profitieren. Bis dahin werden Entwickler, Anbieter und Anwender weiter daran arbeiten, schon heute einzelne Aufgaben und Anwendungen mit Hilfe von KI zu optimieren.

Bildquelle: Getty Images/iStock/Getty Images Plus

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