Virtual-Reality-Brillen im Vergleich

Virtual-Reality-Brillen (VR) wie HTC Vive, Oculus Rift, Samsung Gear VR, Sony Playstation VR oder Zeiss VR One versprechen das Eintauchen in virtuelle Welten mit einem echten Mittendrin-Gefühl. Vor allem die Unterhaltungsbranche (Gaming & Co.) macht sich dies zunutze, doch finden VR-Brillen auch in professionellen Bereichen ihren Einsatz. Hier die fünf genannten Modelle und was sie können im Überblick.

HTC - Vive

HTC Vive
HTC Vive

Hinter Vive verbirgt sich ein Produkt von HTC und Valve mit anpassbarem Headset-Riemen für entsprechenden Tragekomfort bei ausgedehnter Verwendung. Das 110-Grad-Sichtfeld der VR-Brille soll Nutzern eine faszinierende Immersion ermöglichen, während 32 Headset-Sensoren für eine 360-Grad-Bewegungsverfolgung sorgen. Dank Frontkamera können bei Bedarf physische Elemente in die virtuelle Welt eingeblendet werden.

Oculus - Rift

Oculus Rift
Oculus Rift

Bereits im März 2013 wurden erste Versionen, sogenannte Developer Kits, der VR-Brille Oculus Rift ausgeliefert. Diese sollten es Software-Entwicklern ermöglichen, ihre Produkte für das Modell zu optimieren. Seit Anfang dieses Jahres ist nun die finale Version vorbestellbar. Kostenpunkt: rund 700 Euro. Die Brille erfordert dabei einen PC mit leistungsstarker Grafikkarte. Außerdem sollen vier freie USB-Ports benötigt werden, drei davon nach USB-3.0-Standard.

Samsung - Gear VR

Samsung Gear VR
Samsung Gear VR

Hersteller Samsung verspricht mit dem Super-Amoled-Display der Gear VR, einem weiten Sichtfeld, präziser Erkennung der Kopfbewegungen sowie geringer Latenz ein virtuelles Vergnügen, das real werde. Die Brille soll dabei mit verschiedenen Galaxy-Smartphones wie dem S7, S7 Edge, S6, S6 Edge und S6 Edge+ funktionieren. Das entsprechende Smartphone muss hierfür in die Brille eingelegt werden und schon kann der Nutzer in virtuelle Welten eintauchen.

Sony - Playstation VR

Sony Playstation VR
Sony Playstation VR

Playstation VR eröffnet laut Hersteller Sony völlig neue Spielmöglichkeiten. Auf dem maßgeschneiderten Oled-Bildschirm werden Bilder im 360-Grad-Sichtfeld mit 120 Hz angezeigt. Dank der 3D-Audioeffekte können die Nutzer genau bestimmen, woher ein Geräusch kommt. So „verliere“ man sich in Spielen, die speziell für PS VR entwickelt wurden, wie RIGS Mechanized Combat League und VR Worlds. Die Brille soll es ab Oktober 2016 für rund 400 Euro geben.

Zeiss - VR One

Zeiss VR One
Zeiss VR One

Auch Zeiss hat eine Virtual-Reality-Brille am Start, die VR One. Sie unterstütze Smartphones mit Display-Größen zwischen 4,7 und 5,2 Zoll. Außerdem können Nutzer ihre „normale“ Brille, sofern sie denn eine haben, einfach auflassen, wenn sie das Headset tragen. Dieses bietet ein generelles Sichtfeld von 100 Grad. Dank Belüftungssystem sollen die Linsen nicht beschlagen.

©2018Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

ok