Mid-Continent Group nutzt EMC Data Domain als Backup-Infrastruktur

100 Prozent sicher ohne Magnetband

Die Mid-Continent Group, eine Tochter des Versicherungskonzerns Great American mit Sitz in Tulsa/Oklahoma, hat dank des Backup-Speichers Data Domain von EMC die Datensicherung seiner AS/400-Umgebung vollständig automatisiert und stark beschleunigt.

  • Die Zentrale des Versicherungskonzerns Great American in Cincinnati (Ohio/USA)

  • Die Mid-Continent Group sichert jede Nacht 9,5 Terabyte IBM-i-Daten auf Data Domain-Speicher und hält sie ein Jahr lang online

Weil EMC die Plattenspeicherfamilie Data Domain Anfang 2011 mit nativem Support für das Betriebssystem IBM i ausgestattet hat, konnte Mid-Continent zahlreiche Einsparungen und betriebliche Vorteile erreichen – vor allem, weil die jährlich um 40 Prozent wachsenden Datenbestände nun unter völligem Verzicht auf das langsame Magnetband gespeichert und verwaltet werden können. Denn bereits seit 2008 nutzte Mid-Continent für seine „Open Systems“ eine plattenbasierte Datensicherungslösung auf Basis der EMC-Produkte Legato  Networker (als Backup-Software), Avamar (Deduplizierungs-System) und Disk Library (EDL) 4100. Damit wurde seinerzeit eine IBM-Lösung auf Basis von Tivoli Storage Manager (TSM) und Bandlaufwerken abgelöst.

Diese erste „Virtual Tape Library“ brachte zwar schon viele Vorteile, unterstützte aber noch nicht die zentralen AS/400-Systeme für Rating, Buchhaltung und Statistik, deren Daten immer noch auf Band gesichert werden mussten. „Vor vier Jahren haben wir noch in eine riesige Bandbibliothek gesichert“, erinnert sich John Gunnells, Senior iSeries Administrator bei der Mid-Continent Group. „Wir mussten hunderte von Magnetbändern verwalten und hinkten beim Backup ständig der Entwicklung hinterher.“ Das habe sich mit der VTL geändert – nur leider noch nicht für die AS/400-Umgebung. Somit blieb die Herausforderung, Backup und Disaster Recovery für die zentrale Plattform IBM i auf Band zu bewältigen. Das hat sich jetzt mit der Erweiterung der Backup-Lösung um Data Domain-Speicher mit nativem Support für IBM i geändert. Es sind die Magnetbänder verschwunden.

„Das verkürzte die Dauer für die Wiederherstellung der Datenbestände von vier bis fünf Tagen auf etwa vier Stunden“, sagt John Pullen, IT-Development-Manager der Mid-Continent Group. Außerdem seien die Recovery-Tests für die wichtigen Anwendungen auf dem System i nun einfach und wiederholbar, da vollautomatisiert. „Kein Transport der Bänder mehr ins Backup-RZ, keine Suche nach Tapes mehr, keine Kosten für den Offsite-Storage“, zählt Pullen die Hauptvorteile neben den Platz- und Energieeinsparungen auf. „Wir sichern jede Nacht 9,5 Terabyte IBM-i-Daten und halten sie ein Jahr lang online.“ Auch die Datensicherung kann jetzt operatorlos ohne manuellen Eingriff erfolgen; Suche und Transport von Magnetbändern entfallen. Mehrere Racks mit Backup-Equipment sind durch einen Data Domain-Speicher ersetzt worden, was im Rechenzentrum Platz, Energie und Kühlung spart.

Zum Einsatz kommt auch die EMC-Software Symmetrix Remote Data Facility (SRDF) für die Spiegelung der Daten in ein separates Backup-Rechenzentrum zur Katastrophenvorsorge, wo dann die eigentliche Datensicherung erfolgt. Für die Sicherung der AS/400-Daten wird weiterhin die IBM-Software BRMS genutzt, die allerdings nicht mehr auf Band, sondern auf den Data Domain-Plattenspeicher erfolgt.

www.emc2.de

www.greatamericaninsurancegroup.com

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Bildquelle: Great American Insurance Group / EMC

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