Effizientes Endpoint-Management bei Galliker Transport

600 neue Endgeräte für Citrix Xenapp

Die 1918 gegründete Galliker Transport AG hat sich in wenigen Jahrzehnten von einer kleinen „Fuhrhalterei“ in Hofstatt (Schweiz) zum international tätigen Logistikunternehmen entwickelt. Die betriebliche Kontinuität der insgesamt 18 europäischen Standorte stellt der langjährige AS/400-Anwender Galliker mit einer Endpoint-Management-Suite von Igel sicher.

  • Galliker, Altishofen

    LKW vor dem Galliker-Hauptsitz Altishofen im Herzen der Schweiz

  • Thin-Client auf dem Kommissionierwagen

    Mobil im Lager unterwegs: Der Thin-Client auf dem Kommissionierwagen.

Seit 1965 bilden nationale und internationale Transporte von Automobilen und Nutzfahrzeugen und massgeschneiderte Zusatzleistungen ein wesentliches Kerngeschäft von Galliker. Europaweit beschäftigt das Unternehmen rund 2.760 Menschen an 18 Standorten in sechs Ländern. Damit diese einwandfrei arbeiten können, setzt das Transportunternehmen auf ein robustes Server-Backend auf Basis des Betriebssystems IBM i und „Managed Workspaces“ mit Citrix Xenapp.

Je nach User-Szenario kommen entweder Zero- oder Thin-Clients des Bremer Herstellers Igel zum Einsatz; Fat-Clients mittlerweile nur noch dort, wo dies zwingend erforderlich ist. Diese Strategie beim Endpoint-Management bewährt sich seit mittlerweile sieben Jahren. Damals führte das Unternehmen erstmals Thin-Clients ein, um Probleme mit Drahtlosverbindungen zu lösen und zugleich die Konnektivität zu verbessern. Die native AS/400-Anbindung und der integrierte Browser für Telnet-Verbindungen werden vor allem in Werkstätten, Lager und der Produktionsplanung genutzt.

Zero-Touch-Konfiguration

Ausschlaggebend für die flächendeckende Einführung der Igel-Clients war letztendlich das Upgrade auf die Xenapp-Version 7.6. Die Performance der bisherigen Zero-Clients eines anderen Herstellers reichte dafür nicht mehr aus. Zudem waren die Erfahrungen mit dem Endpoint-Management von Igel bis dato so gut, dass das Logistikunternehmen insgesamt 600 Geräte des Bremer Herstellers anschaffte, was rund 80 Prozent der gesamten Client-Basis entspricht.

„Das Einsparpotential war groß“, erinnert sich André Dousse, verantwortlich für die IT-Infrastruktur bei Galliker. Bei den Vorgängern musste für jeden Client ein eigenes Text-File angelegt und manuell zugewiesen werden, etwa für Dualview. „Um einen Client zu konfigurieren, ziehen wir im Verzeichnisbaum der UMS Konsole per Drag & Drop einfach das passende Profil auf das betreffende Gerät“, macht Dousse den Unterschied deutlich.

Endpoint-Management stark vereinfacht

Weil das Management für alle neuen Clients einheitlich über die bereits im Lieferumfang enthaltene Universal-Management-Suite (UMS) erfolgt, wird das Handling einfacher. Neben der profilbasierten Verwaltung bewähren sich laut Dousse auch der schnelle Remote-Support mittels Sitzungsspiegelung oder der Neustart über das Netz. Die Reisekosten der IT-Abteilung für Support-Fahrten innerhalb des Unternehmensnetzes seien jedenfalls spürbar gesunken.

Steht ein Gerätetausch an, schickt die IT-Abteilung lediglich ein vorkonfiguriertes Gerät an den Standort, um es dort von einem „normalen“ Mitarbeiter austauschen zu lassen. „Das Management hat sich insgesamt stark vereinfacht“, resümiert André Dousse. „Dank der einfachen Profilerstellung und Zuweisung können wir nun auch Spezialanforderungen sehr einfach realisieren, zum Beispiel Dualview mit einer bestimmten Website auf dem rechten Monitor.“

Kommissionierwagen und Heimarbeit

Auch die Möglichkeit, die regelmässig vom Hersteller veröffentlichten Firmware-Updates zentral zu verteilen, trägt zur Zeitersparnis im Systemmanagement bei. Als praktisch erweist sich ferner die integrierte Print-Serverfunktion zum Anschluss von USB-Druckern, die separate Hardware überflüssig macht.

Für André Dousse ist es ein großer Vorteil, alles vollständig zentral zu managen, zumal die UMS-Suite „kinderleicht zu bedienen sei“. Alles in allem habe sich der Aufwand zur Neukonfiguration im Vergleich zu den früheren Zero-Clients um 50 Prozent verringert, schätzt der IT-Manager, denn einmal eingerichtet, verursachten die neuen Clients keinen Administrationsaufwand mehr. Das gelte auch für diejenigen Geräte, die als Teil von rund 50 mobilen Kommissionierwagen mit Akku und Etikettendrucker betrieben werden. Denn dank des nativen Zugriffs auf das zentrale Power System i und den integrierten Browser eröffnen die Igel-Clients ein breites Einsatzspektrum bei den Logistikern.

„Die Client-Lösungen bewähren sich für den nativen Zugriff auf unser IBM-i-System ebenso wie als zuverlässige Clients für Citrix Xenapp“, konstatiert André Dousse. „Das Endpoint-Management ist hoch effizient und kinderleicht zu bedienen. Alle Clients arbeiten zuverlässig – sogar auf dem Kommissionierwagen.“

Zur effizienten Anbindung von Heimarbeitsplätzen testet Galliker derzeit den UD-Pocket in Verbindung mit dem Cloud-Gateway von Igel. Damit könnten die Mitarbeiter dann künftig den weltweiten kleinsten Thin-Client direkt per USB am privaten Rechner booten und schnell und sicher ohne aufwändiges VPN auf ihren Citrix-Desktop zugreifen.

Bildquelle: Galliker Transport AG, Romeo Rüsch

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