Hilcona steigt auf Comarch ECM um

Abschied von d3

Die Hilcona AG, ein international tätiger Lebensmittelhersteller aus dem Fürstentum Liechtenstein mit über 1.900 Mitarbeitern und ca. 500 Mio. CHF Jahresumsatz 2013, hat seine Entscheidung für das Windows-Archiv d3 revidiert und setzt nun auf Comarch ECM. Auslöser war laut IT-Leiter Enrico Meier die Entscheidung von Comarch, den Support für d3 einzustellen.

Ein Blick in die Pizzafarbrik: Für den Einzelhandel, die Gastronomie und den Impulsmarkt produziert Hilcona frische Pasta und Saucen, Tiefkühlkost, Fertiggerichte, Konserven sowie Sandwiches.

„Hilcona hat sich für Comarch ECM entschieden, um seine Prozesse durch Workflow- und Prozess-Management zu vereinfachen und zu beschleunigen“, heißt es in einer Pressemitteilung Münchener Tochter des polnischen Comarch-Konzerns. Man habe mit einem „international aufgestellten Team und Spezialisten aus Deutschland, der Schweiz und Polen ein windows-basiertes ECM-System implementiert.“

Dazu muss man wissen: Der frühere AS/400-Anwender Hilcona hatte sich vor dem Umstieg von Brain auf Oracles ERP-Software JD Edwards im Jahr 2004 für Infostore in der Windows-Version als Archiv entschieden. Weil später SoftM (heute Comarch), nach der Übernahme des damaligen Infostore-Herstellers Solitas, die Windows-Version von Infostore eingestellt und die Software d3 der D.velop AG als Alternative positioniert hatte, folgte Hilcona damals wie heute der Herstellerempfehlung. Denn Comarch hatte nach der Übernahme von SoftM die Windows-Version wiederbelebt. Insofern ist Hilcona jetzt nur zum mittlerweile „plattformunabhängigen“ Infostore (heute Comarch ECM genannt) zurückgekehrt.

Die Workflows auf Comarch ECM mitgenommen

Dafür gibt es laut IT-Leiter Enrico Meier zwei gute Gründe: Attraktive Konditionen und vor allem die im Laufe der Jahre entwickelten Workflows, die es bei jeder Umstellung mitzunehmen galt. Wie, das umreißt die Pressemitteilung von Comarch so: Um die Arbeit zu vereinfachen, wurde ein großer Workflow nach den Anforderungen von Hilcona entwickelt – inklusive transparentem Eingangsrechnungsworkflow und automatischer Indexierung. Zudem umfasste das Projekt die Migration von rund 15 Mio. Dokumenten aus dem vorherigen Hilcona-Archiv. Das war laut Meier ein dritter Grund für den Abschied von d3: Beim langjährigen IT-Partner Comarch kannte man die Hilcona-Lösung, wohingegen D.velop nie vor Ort war.

Seit dem Live-Start arbeiten täglich rund 100 Hilcona-Mitarbeiter mit dem neuen Archiv, in dem pro Monat zwischen 1,2 und 1,7 Mio. Dokumente archiviert werden. Im letzten halben Jahr wurden insgesamt nahezu 9 Mio. neue Dokumente archiviert, migrierte Dokumente nicht eingerechnet. Die Herausforderung während des Projektes bestand laut Pressemitteilung darin, allen Anforderungen von verschiedenen Nutzergruppen gerecht zu werden und die Balance zu finden zwischen technisch möglichen und den wirklich essentiellen Funktionen, die Prozesse von Hilcona beschleunigen.

www.comarch.de

www.hilcona.com

www.d-velop.de

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