Veränderungen im Management bei Datacenter One

Ad van der Meijs scheidet aus

Ad van der Meijs, Vorsitzender der Geschäftsführung von Datacenter One, legt am Jahresende sein Amt nieder. Seit 1. Juli 2017 Vorstandsvorsitzender der DC1-Mutter Globalways, war Van der Meijs seit anderthalb Jahren interimsweise in dieser Position bei dem RZ-Provider tätig.

  • Die bisherige Geschäftsführung von Datacenter One (von links): Johannes Pichler, Markus Binder, Ad van der Meijs und Wolfgang Kaufmann

  • Ad van der Meijs, Vorsitzender der Geschäftsführung von Datacenter One

    Ad van der Meijs, der scheidende Vorsitzende der Geschäftsführung von Datacenter One.

In seiner Rolle als Vorsitzender der Geschäftsführung trug van der Meijs maßgeblich dazu bei, das Unternehmen von einem regionalen zu einem nationalen RZ-Anbieter mit klarer strategischer Ausrichtung zu entwickeln. „Ad van der Meijs hat in bemerkenswert kurzer Zeit den Ausbau der Gesellschaft über alle Bereiche hinweg vorangetrieben und damit einen wichtigen Beitrag für den Erfolg des Unternehmens geleistet“, lobt Peer Knauer, Vorsitzender des Beirats bei Datacenter One, den scheidenden Geschäftsführer. Und Wolfgang Kaufmann, der als Geschäftsführer den Bereich Planung, Bau und Betrieb von Rechenzentren verantwortet, freut sich, „im Rahmen einer Vertriebspartnerschaft weiterhin von seinem Erfahrungsschatz und Netzwerk profitieren zu können.“

Die Aufgaben von van der Meijs werden auf alle Mitglieder der Geschäftsführung aufgeteilt, der bisher neben Kaufmann auch schon Markus Binder und Johannes Pichler angehören. Gleichzeitig wird das Führungsgremium erweitert: Henning Reinecke (Leiter Vertrieb), Dr. Mario Kaufmann (Leiter Recht) sowie Helmut Schmidpeter (Leiter Operations) rücken in die Geschäftsleitung auf.

Binder legte 2001 den Grundstein der heutigen Globalways AG. Gemeinsam mit Pichler entwickelte er das Unternehmen vom Internetserviceprovider (ISP) zum IT-Infrastrukturanbieter in der Region Stuttgart. Die zunehmende Nachfrage von Kunden aus ganz Deutschland und die damit verbundenen, individuellen Anforderungen führten zur Entwicklung einer eigenen Datacenter-Strategie: Maßgeschneiderte, energieeffiziente (PUE-Werte < 1,3) und schnell realisierbare Rechenzentren in Modulbauweise mit direkter Glasfaseranbindung – ab 500 qm Mietfläche auch am Wunschstandort auch abseits der Metropolen.

Globalways hatte ein Konzept entwickelt, mit dem die Bauzeit für ein RZ auf sechs bis neun Monate reduziert werden kann. Das Ziel der Ausgründung von Datacenter One war es im Frühjahr 2018, diese Innovation unabhängig zu vermarkten, um das Geschäft zügig ausbauen zu können. Das erste Rechenzentrum dieser Art ging im März 2017 in Betrieb, innerhalb der nächsten Jahre sollen weitere in ganz Deutschland entstehen – vor dem Hintergrund, dass viele Rechenzentren in Deutschland in die Jahre gekommen sind und nicht mehr den aktuellen Sicherheits- und Effizienzstandards entsprechen.

Die Konzentration auf die RZ-Strategie mit bundesweiter Expansion führte zur Etablierung der Dachmarke: „Datacenter One“ plant, baut und betreibt Rechenzentren in ganz Deutschland. Dazu kommt ein Colocation-Angebot sowie die Connectivity-Lösung „Colo Connect“. Markus Binder erklärt: „Wir planen, bauen und betreiben am Wunschstandort modernste RZ-Infrastruktur mit integrierter Glasfaseranbindung an vorhandene Standorte. Unsere Kunden können die Fläche von der Standortwahl bis zur Ausstattung individuell gestalten und bei Bedarf schnell skalieren, weil wir die Rechenzentren in kurzer Zeit erweitern können.“

Bildquelle: Datacenter One

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