Co-CEO Lars Landwehrkamp freut sich, dass die Nachfrage nach Migrationsprojekten auf S/4 Hana weiter steigt.
Nach einem von Unsicherheit, Inflation und Krankheitswellen geprägten Start in dieses Geschäftsjahr mit schrittweiser Erholung und sehr guter Auftragslage, steigert All for One Group den Umsatz auch im 3. Quartal 2022/23 – und zwar um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 120,4 Mio. Euro – das Cloud-Geschäft wuchs um 13 Prozent auf 32, 5 Mio. Euro.
Die im Mai beschlossene Restrukturierung der serviceorientierten Bereiche im Segment ERP- und Kollaborationslösungen sei „in der Umsetzung und soll bis Geschäftsjahresende abgeschlossen sein“, heißt es. Bereinigt um den Restrukturierungsaufwand liegt das Ebit vor M&A-Effekten (non-IFRS) des 3. Quartals bei 4,5 Mio. Euro und damit deutlich über dem Vorjahreszeitraum (2,6 Mio. Euro). Letztlich rutschte das Unternehmen aber mit einem Ebit von -3,4 Mio. Euro in die Verlustzone. Unter dem Strich blieb statt der schwarzen Null des Vorjahres ein Verlust von 2,7 Mio. Euro.
„Mit der Restrukturierung und dem beschleunigten Ausbau unserer global liefernden Serviceorganisation setzen wir klare Zeichen für eine robuste Wachstumsstrategie mit steigender Marge“, sagte Co-CEO Michael Zitz. „Unser Cloud-Business entwickelt sich sehr gut und wir sind der führende SAP-Partner im deutschsprachigen Raum und in Polen rund um die SAP-Transformation. Mit Conversion/4 werden wir unsere Marktposition weiter ausbauen!“
Im 9-Monatszeitraum sind die Lizenzerlöse erwartungsgemäß um 27 Prozent auf 17,4 Mio. Euro geschrumpft, nach einem wegen Pandemie-Nachholeffekten ungewöhnlich starken korrespondierenden Vorjahreszeitraum. Die Umsätze mit Conversion/4 konnten dagegen nahezu verdoppelt werden – auf 14,7 Mio. Euro. Co-CEO Lars Landwehrkamp freut sich, dass die Nachfrage nach Migrationsprojekten auf S/4 Hana weiter steigt. Mit der klaren Roadmap und bis dato mehr als 60 Transformationen auf S/4 Hana mittels Conversion/4 sieht Landwehrkamp „weitere Möglichkeiten, zahlreiche neue Kunden zu gewinnen und langfristige Partnerschaften einzugehen“.
Das Ebit vor M&A-Effekten (non-IFRS) ging in den ersten neun Monaten wegen des Restrukturierungsaufwandes in Höhe von 6,9 Mio. Euro auf 11,4 Mio. Euro (minus 44 Prozent) zurück, das Ebit um 25 Prozent auf 10,0 Mio. Euro. Darin enthalten ist ein einmaliger Ertrag von 3,2 Mio. Euro aus dem vorzeitigen Erwerb der ausstehenden 49 Prozent der Anteile an der polnischen Tochtergesellschaft. Der Gewinn liegt bei 6,9 Mio. Euro (minus 20 Prozent).
Bildquelle: All for One SE