Igel macht fit für den Mehrbildschirmbetrieb

Arbeitsplätze mit bis zu acht Monitoren

Mehr Produktivität bei der Bildschirmarbeit: Die aus Standardkomponenten bestehende Lösung Universal Multidisplay von Igel soll die parallele Nutzung von drei bis acht Bildschirmen an einem Thin-Client-Arbeitsplatz ermöglichen.

Fraunhofer IAO

Drei Monitore machen Wissensarbeiter um ein Drittel produktiver – zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Fraunhofer-Instituts.

Wie aktuelle Untersuchen zeigen, sorgen Mehrbildschirmlösungen für mehr Produktivität am Arbeitsplatz. So ergab beispielsweise eine Studie des Fraunhofer IAO im Rahmen des Verbundforschungsprojekts Office 21, dass Wissensarbeiter mit drei Bildschirmen um mehr als ein Drittel produktiver arbeiten, als mit einem Screen. Typische Szenarien für vier bis acht Bildschirme bilden Trader-Arbeitsplätze im Finanzgewerbe, Visualisierungs-, Leit- und Schaltstände in der Produktion, Notfallzentralen, Logistik und Verkehr, aber auch Public Displays und Digital Signage im Handel sowie die Gebäude- und Systemüberwachung im Facility-Management.

Mithilfe der neuen Software Universal Multidisplay lassen sich laut Anbieter bis zu vier Standardgeräte kosteneffizient zu einem Arbeitsplatz mit bis zu acht Bildschirmen zusammenschließen und als ein Gerät aus der Ferne dministrieren. Das Herzstück der Lösung bildet der Standard-Thin-Client UD5-x30 LX, der serienmäßig über zwei Monitoranschlüsse verfügt. Über eine integrierbare Netzwerkkarte könne er als Mastergerät bis zu drei Linux-basierende Thin Clients (UD2, UD3, UD5 oder UD9) ansteuern, die sich als Satelliten automatisch konfigurieren und jeweils bis zu zwei weitere Bildschirme bereitstellen können.

Darüber hinaus bietet der Hersteller ein spezielles Starterkit für drei Displays je Arbeitsplatz. Dieses beinhaltet die zu integrierende Netzwerkkarte für das UD5-x30 LX sowie eine „Displaylizenz“ zum Anschluss eines dritten Monitors an einen Linux-basierenden Igel-Thin-Client. Der von dem Anbieter getestete Intel-Gigabit-CT-Desktop-Adapter ist zudem im Handel erhältlich und kann alternativ vom Kunden selbst eingebaut werden. Die „Satelliten“-Thin Clients im Universal-Multidisplay-Verbund sollen sich automatisch konfigurieren. Für den Anschluss der Monitore stehen am UD5-x30 LX serienmäßig je ein Display- und ein DVI-Port zur Verfügung. Bei den Serien UD2 LX und UD3 LX wird der vorhandene DVI-Port über ein optionales Y-Kabel gesplittet.

Zentrales Management

Mit dem neuen Softwarefeature sollen IT-Verantwortliche die Kontrolle über die Position von Dialog- und Anwendungsfenstern erhalten. Konfiguration und Management der Arbeitsplätze erfolgen profilbasiert über die im Lieferumfang enthaltene Managementlösung. Damit ließen sich auch besondere Bildschirmauflösungen wie Widescreen-Formate oder die Bildschirmaufteilung geräte- bzw. nutzerabhängig über das Netzwerk definieren. Nicht zuletzt erfolgt die Zuweisung von Einzel- oder Gruppenprofilen komfortabel per Drag & Drop.

Die Software ist ab sofort optional für die Thin-Client-Baureihe UD5-x30 LX erhältlich. Das Starterkit inklusive Netzwerkkarte (Intel EXPI9301CTBLK Gigabit CT) und einer „Displaylizenz“ für einen weiteren Monitor kostet 49 Euro. Weitere Displaylizenzen sind für 29 Euro je Display erhältlich. Die Displaylizenzen werden auf dem Mastergerät (UD5) gespeichert.

www.igel.com

Bildquelle: Fraunhofer IAO

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