Arcad Software gründet eigene Tochter in Hamburg

Modernisierung als Service

Arcad Software, ein französischer Hersteller von Dev-Ops- und Modernisierungs-Tool für die Serverplattform IBM i, hat jetzt auch eine Tochterfirma in Deutschland. Am 14. Dezember wurde die Arcad Software GmbH ins Handelsregister eingetragen – unter der Adresse des bisherigen Partners Aeteam GmbH. Aeteam-Chef Robert Schneider übernimmt auch Geschäftsführung der neuen GmbH.

Die Franzosen, bisher schon in den USA und Hong Kong mit Niederlassungen präsent, haben damit jetzt auch in Europa eine Auslandstochter. „Unsere Niederlassungen und Partnerschaften im nordamerikanischen und im asiatischen Raum entwickeln sich sehr gut. Jetzt ist es für uns an der Zeit, unsere Produkte und Dienstleistungen auch im D-A-CH Raum aktiv anzubieten“, begründete Philippe Magne, Geschäftsführer der in Annecy (nahe Genf) ansässigen Firma, diese Entscheidung. „Unser neues Angebot der Modernisierung as a Service (MaaS) ist auf Kunden zugeschnitten, für deren traditionell kleine IT-Abteilung ein Modernisierungsprojekt nicht leistbar wäre.“

Geschäftsführer Schneider will speziell IBM-i-Anwender bei der Modernisierung ihrer Programme und Datenbanken unterstützen – von der einfachen Überlagerung einer graphischen Oberfläche bis hin zur Modularisierung, um die Anwendung für Webservices und mobile Apps verfügbar zu machen.

Mehr als nur Change-Management

Mit den Tools von Arcad können Programmierer ihre Anwendungen professionell pflegen und für aktuelle IT-Anforderungen (SQL-Datenbank, 3-Tier, Webservices, mobiler Zugriff, usw.) aufbereiten. Neben dem „klassischen“ Change-Management gehören dazu Analyse- und Dokumentations-Tools, Unterstützungs-Tools für Release-Management und Dev-Ops sowie Transformer-Tools für RPG (zu Free Form RPG) und SQL (DDS zu DDL).

Diese Ankündigung folgt laut Schneider auf mehrere Modernisierungsprojekte mit IBM-i-Kunden in Europa, bei denen Arcad quasi als „Modernisierungsfabrik“ federführend war. Nach der Modernisierung bekamen die Anwender dabei ihre bewährten Anwendungsprogramme modernisiert und durchgetestet „zurück“ und konnten sofort auf diese neuen Versionen umsteigen. Schneider will seine 1995 gegründete Firma Aeteam parallel weiterführen – mit den Lösungen ITP für das „Customer Communications Management“ (von Kofax, früher Aia Software), CRM (Cobra) und Firewalls sowie Email-Archivierung des Lüneburger Herstellers Securepoint, der seit 2006 auch eng mit IBM zusammenarbeitet.

Über Arcad Software

In den ersten Jahren nach seiner Gründung in 1992 widmete sich Arcad vor allem der Entwicklung des Produktportfolios. Die ersten Versionen wurden bei sehr großen, international agierenden  Kunden eingesetzt, für die Produktivität bei der Programmpflege oberste Priorität haben. Das Ur-Projekt wurde beispielsweise von der European Space Agency finanziert, denn die Weltraumindustrie war schon immer eine treibende Kraft für Innovationen im Bereich der Software-Qualität.

www.aeteam.de

www.arcadsoftware.de

Bildquelle: Sturm / Pixelio.de

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