Das ändert sich laut Asna-CEO Carlos Valero jetzt mit Synon Escape, denn wie kein anderes Tool biete es einen hohen Grad an Quellcode-Persistenz. Ergebnis sei nicht nur eine Read-only-Version der migrierten Anwendung, sondern auch ein wartbarer, funktionsfähiger Quellcode für die Weiterentwicklung.
Synon/2E-generiert weitschweifigem Programmcode mit sehr vielen Wiederholungen und mit der Abhängigkeit von einem abstrahierten Anwendungsmodell und einer benutzerdefinierten Laufzeitumgebung. Die gesamte Erstellung und Pflege von Anwendungen erfolgt über die 4GL-Umgebung und das Modell, nicht aber über den generierten RPG-Code. Der ist einzig und allein für den Compiler gedacht; er ist für Programmierer praktisch unverständlich, schon weil die Feldnamen automatisch generiert werden und völlig bedeutungslos sind.
Synon Escape setzt also nicht beim generierten RPG-Code an, sondern an dem 2E-Modell und der Laufzeitumgebung. Generiert wird laut Valero eine les- und wartbare C#-Version der Anwendung, so dass sogar das bisher unverzichtbare Synon-Modell überflüssig werde. Alle Abhängigkeiten der Anwendung von der ursprünglichen Synon-Runtime und dem Modell würden „mit hoher Genauigkeit und Zuverlässigkeit“ abgebildet. Um mit der generierten Anwendung weiter arbeiten zu können, benötigen C# -Programmierer laut Valero auch keinerlei Synon-Kenntnisse. Auch das 4GL-Modell sei nicht erforderlich.
Weil die Synon/2E-Anwendungen auf der IBM-i-Maschine aber fast immer mit anderen Anwendungen interagieren, die in RPG und CL geschrieben sind. Werden diese mit Monarch migriert, behalten die Anwendungen auch in der .Net-Welt weiterhin die gleiche symbiotische Beziehung wie auf dem IBM-System i.
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