Das neue Produkt von Fresche enthält Vorlagen, mit denen IBM-i-Anwender die Entwicklung moderner RPG-Anwendungen beschleunigen können – und dabei sowohl RPG- als auch Nicht-RPG-Skills im Unternehmen nutzen. X-Elevate soll sowohl die Entwicklung neuer als auch die Modernisierung bewährter RPG-Programme beschleunigen, um die technischen Schulden nicht weiter zu erhöhen.
Weil die monolithische Architektur der meisten Green-Screen-Anwendungen sowohl die Wartung als auch die Darstellung auf mobilen Geräten ebenso erschwert wie die Integration in neuere Systeme, wurde X-Elevate speziell dazu entwickelt, um diese Herausforderungen zu meistern. So sollen Programmierer damit reaktionsschnelle Web- und Mobil-Anwendungen erstellen können – und ergänzend auch Schnittstellen in Form von APIs und Webservices für die Integration mit anderen Systemen. Es entsteht dann eine serviceorientierte Architektur, die die einzelnen Bereiche trennt und die es den Entwicklern ermöglicht, ihre Arbeit auf die Gestaltung von Benutzeroberfläche, Code und Datenbank zu konzentrieren.
Laut Marcel Sarrasin, Chief Product Officer bei Fresche, bietet die Plattform IBM i nach wie vor niedrige Gesamtbetriebskosten über Jahre hinweg, unvergleichliche Sicherheit und sehr hohe Verfügbarkeit. Es gebe jedoch Schwierigkeiten, ältere Anwendungen, die vor Jahrzehnten entwickelt wurden, zu verwalten, zu verbessern und weiterzuentwickeln. Und es bestehe ein enormer Bedarf, diese „Oldtimer“ zu modernisieren.
Beseitigen will Sarrasin die typischen Schwierigkeiten mit einer modularen Anwendungsarchitektur: „X-Elevate hilft bei der Erschließung von Innovationen durch die Bereitstellung neuer Geschäftsmodelle, die mit Hilfe von APIs, Webservices und Microservices-Architekturen ermöglicht werden. Weil RPG immer noch strategisch wichtig für viele IBM-i-Anwender ist, können sie auf ihren Investitionen aufbauen, gleichzeitig aber auch die geschäftliche Agilität verbessern und neue IT-Talente gewinnen.“ Das neue Framework biete dazu „Best Practices“ unter Verwendung moderner Codierungstechniken und Architekturen. Der modulare Aufbau erleichtere die Wartung des Codes und die Erstellung gemeinsamer Komponenten, verbessere gleichzeitig aber auch die Datenintegrität und -sicherheit, weil es nur einen einzigen Zugriffspunkt auf die Datenbankdateien gebe.
Vorlagenbasierter Ansatz, der für Konsistenz und „Best Practices“ in allen Entwicklungsteams sorgt.
Generiert vollständig frei gestaltbaren RPG-Code, der 3-Tier-Architekturen und Microservices unterstützt.
Bietet Programmierern volle Kontrolle über den generierten Code und die Möglichkeit, ihn in einem beliebigen RPG-Editor wie RDi zu pflegen.
Erleichtert die Integration und den Austausch von Daten mit anderen Systemen, indem Db2-Dateien und SQL-Views über Restful-APIs zur Verfügung gestellt werden.
Kerngeschäft des rund 300 Köpfe starken Softwarehauses ist IBM-i-Software zur Anwendungsmodernisierung und -verwaltung, die nach Firmenangaben gemeinsam mit mit mehr als 200 Partnern bei weltweit 22.000 Kunden wie Adidas, Avon, Royal Caribbean Cruise Lines, Staples, Universal Music im Einsatz ist. Das Partnernetz wurde in der jüngeren Vergangenheit durch Firmenübernahmen von Quadrant Software (inklusive BCD Software), Looksoftware und Databorough verstärkt. Partner in Deutschland sind zum Beispiel Axsos, Goering, Vogelbusch oder die Specific-Group.
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