Effiziente Kühlung mit dem Cleanfix-Ventilator
Bei der internationalen Präsenz gibt es verschiedene Vertriebsmodelle: Eine Reihe namhafter Hersteller bietet Cleanfix-Umkehrventilatoren auf Kundenwunsch oder direkt in Serie an. Die Prozesse werden schlank, transparent und möglichst papierlos im ERP-System gesteuert, wobei es besonders wichtig ist, die Rückverfolgbarkeit sicherzustellen.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 3-4/2023. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
One Piece Flow vereinfacht in der Produktion den Wechsel zwischen Cleanfix-Varianten durch den Verzicht auf Losfertigung und erhöht die Transparenz im Produktionsprozess. Das Verfahren hat zu einer deutlichen Reduktion bei Verwechslungen, verbesserter Qualität und verkürzten Lieferzeiten bei Splitt-Menge 1 geführt. Produktionsaufträge werden dazu mit der Auftragsmenge 1 erstellt. Zudem können Teile einem eindeutig Seriennummern-geführten Fertigteil zugeordnet werden, auch die Testergebnisse je Bauteil/Seriennummer sind einsehbar.
Die Fertigung und die papierlose Kommissionierung werden so aufeinander abgestimmt und alle Informationen wie Seriennummern in jedem Prozessschritt in Echtzeit im ERP-System abgelegt, was auch die Qualitätsmerkmale und die Qualitätssicherung während der Produktion umfasst. Mit den Rohmaterialien werden zusätzlich bestimmte Parameter wie Drehmomente, Flügelwinkel, Durchmesser, Umschaltdruck, Einbaurichtung diverser Dichtungen oder Befettungsprogramme der Roboter als Einstellungen für die Maschinen mit übergeben.
Die ESL-Schilder werden als interaktive E-Kanban-Karten eingesetzt, die nach jeder Änderung aktualisieren werden. Über den Datamatrix-Code aus dem ESL werden die Arbeitsschritte gesteuert und konfiguriert. Schließlich wird sichergestellt, dass erst kommissioniert wird, wenn direkt verpackt und versendet werden kann. Eine einfachere Handhabung, der Verzicht auf Papier und reduzierte Laufwege bei der Kommissionierung sind hier neben der Rückverfolgbarkeit und einer Qualitätssteigerung als Vorteile anzuführen. Die Materialbuchung erfolgt direkt im ERP-System; dabei gibt es Produktionsvorschläge, um Bedarfsschwankungen zu berücksichtigen, wie etwa saisonale Schwankungen.
Geschäftsführender Gesellschafter Benjamin Hägele ist „sehr zufrieden“ mit den erreichten Fortschritten in der Produktion. „Im ERP-System steuern wir One Piece Flow, E-Kanban mit ESL und Prozesssynchronisation genauso wie die länderübergreifende Zusammenarbeit“, so der Firmenchef. „Dabei kommt uns die Offenheit des Systems besonders zu Gute“, da man je nach Bedarf mit den ERP-Modulen arbeiten, aber auch Fremdsysteme einfach anbinden könne. Dank ERP-Einsatz konnte man „eine deutliche Steigerung bei Qualität und Effizienz verbuchen“, die Rückverfolgbarkeit sei sichergestellt und „Kosten, Fehler und Stillstandzeiten ließen sich dagegen drastisch senken“.
Bildquelle: Hägele