Daten mit der 3-2-1-Regel sicher speichern

Backup allein reicht nicht

Kein Speichersystem bietet eine absolut zuverlässige Sicherheit – und erst in der Kombination verschiedener Speichertechnologien lassen sich technologiebedingte Schwächen einzelner Lösungen weitestgehend eliminieren. Bernd Nussbaum, Marktingleiter beim Bonner Distributor Incom Storage GmbH, legt allen IT-Leitern deshalb die 3-2-1-Regel ans Herz.

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Die goldene Regel für eine sichere Datenhaltung, das sogenannte 3-2-1-Prinzip, wurde durch den amerikanischen Fotografen Peter Krogh geprägt, der nach einem Datenverlust den Lösungsansatz propagierte, dass Daten in drei Kopien auf zwei verschiedenen Speichertechnologien gespeichert werden; eine der Kopien sollte außer Haus aufbewahrt werden, um vor jeglichem Datenverlust bestmöglich geschützt zu sein.

Nussbaum zählt Raid und Backup zu den Grundpfeilern jeder zuverlässigen Speicherlösung, die zudem durch ein revisionssicheres Langzeitarchiv gekrönt werden sollte. Denn im Normalfall befinden sich die Produktivdaten eines Unternehmens auf einer Serverfestplatte, die im besten Fall über die Nutzung in einem Raid-Verbund schon eine minimale Sicherheit verspricht. Je nach Raid-Level können hier auch einmal einzelne Festplatten ausfallen, ohne dass Daten verloren gehen.

Sollten dann doch Daten verloren gegangen (oder z.B. durch Viren oder ein menschliches Versehen beschädigt) sein, hilft ein externes Backup diese Daten schnell wieder herzustellen. Je nach Menge der Daten kann dieses Backup durchaus auch an Grenzen stoßen, denn die Zeit, die eine Datensicherung benötigt, ist nicht unendlich. Entnimmt man hier die Daten, die nicht mehr verändert werden, aber dennoch vorhanden sein müssen und führt diese einem ordentlichen Langzeitarchiv in einem Sekundärspeicher (wie einer Worm-Appliance oder einer Tape-Library) zu, schafft das nicht nur im Backupfenster einen enormen Freiraum, sondern entlastet auch die zumeist teuren primären Speicher. Organisieren lässt das zum Beispiel auch über eine Storage-Management-Software, die alle Daten zwischen den Speichersystemen und -orten automatisiert organisieren kann.

Über Incom

Ob auf Unternehmens- oder Abteilungsebene: Der Distributor Incom hat Speicher in Form von CD/DVD/BD/UDO-Speicher- und Produktionssystemen sowie Raid-, Tape-, NAS-, SAN- und iSCSI-Storage in Form von Komplettsystemen oder Komponenten; dazu kommen Services für das Massenspeicher-Management. Seit der Gründung 1986 in Bonn versteht sich das Unternehmen als Partner von Systemhäusern und IT-Händlern – und bietet über Handelspartner in ganz Europa ein Spektrum von Netzwerkspeicher- und Archivsystemen sowie Lösungen für das Datenpublishing und die Datenduplikation an.

Bildquelle: Thinkstock/iStock, Incom Storage GmbH

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