Arcserve mit UDP-Appliance 9000 der 3. Generation

Backup-Arbeiten leicht gemacht

Arcserve, ein weltweit aktiver US-Anbieter von Datenschutzlösungen, hat die dritte Generation seiner Appliance-Familie 9000 vorgestellt. Das ist eine dezidiert für Disaster-Recovery und Anwendungsverfügbarkeit entworfene Hardware mit vorinstallierter Software, die als All-in-One-Appliance On-Appliance- und Offsite-Backup sowie Disaster Recovery unter einen Hut bringen soll und laut Hersteller in weniger als fünfzehn Minuten eingerichtet werden kann.

  • Die Funktionalität der neuen Arcserve-Appliance UDP 9000

  • Arcserve präsentiert die neue UDP-Appliance 9000, mit der sich All-in-One-Disaster-Recovery und -Backup innerhalb von nur 15 Minuten realisieren lassen soll.

Mit Unterstützung der Arcserve-Software für Unified-Data-Protection kombiniert die UDP 9000 Flash-beschleunigte Speicherung, Deduplikation, WAN-optimierte Replikation und eine robuste Server-Verarbeitung. Die Sicherung der Datenkopien kann auf physikalischen und virtuellen Systemen direkt auf der Appliance, aber auch in der Private- oder Public-Cloud erfolgen. Neben der Arcserve Cloud werden auch Public Clouds wie Amazon AWS, Microsoft Azure, Eucalyptus und Rackspace unterstützt.

Mit einem Backup-Client auf dem Power-System können auch Kopien von AS/400-bzw. IBM-i-Daten erstellt werden. Über die Appliance sind auch Echtzeit-Replikationen mit automatischem oder manuellem Failover bzw. Failback möglich. Damit werden unternehmenskritische Systeme, Anwendungen und Daten geschützt.

Die neuen Arcserve-Appliances bieten die Integration von On-Appliance- und Cloud-basierter Datenwiederherstellung. Für ausreichend Performance sorgen bis zu 20 Prozessorkerne und 768 GB RAM in der Appliance. Außerdem wurde die effektive Kapazität gegenüber dem Vorgängermodell auf bis zu 504 Terabyte Daten verdoppelt; die Verwaltung von bis zu 6 Petabyte ist über eine einzige Schnittstelle möglich. Der Hersteller sorgt zudem mit 12 GBit/s schnellen RAID-Karten (mit 2 GB NV-Cache und redundanten Hot-Swap-Netzteilen) für Leistung – und für Zuverlässigkeit durch Hardware-Support vor Ort in nur vier Stunden.

Laut Phil Goodwin, Research Director bei IDC, wird es immer wichtiger, „die Kosten und die Komplexität der Datenwiederherstellung unter Kontrolle zu halten. Wir beobachten, wie mehr Unternehmen hybride Sicherungsumgebungen bevorzugen, um die Kosten besser zu verwalten und die nahtlose Wiederherstellung zu ermöglichen.“ Appliance-gestütztes Backup vereinfache die Datenwiederherstellung und nutze die Ressourcen der IT-Infrastruktur besser aus.

Auch Arcserve-Manager Oussama El-Hilali sieht eine wachsende Nachfrage nach einer effizienteren, mehrstufigen Datensicherheit, was die neue Appliance dadurch erlaube, dass Unternehmen Sicherungen von virtuellen Maschinen direkt auf die Appliance überspielen können. „Dennoch gibt es Fälle, in denen eine Datenwiederherstellung direkt aus der Appliance nicht möglich ist“, verweist El-Hilali auf Beispiele, in denen ein RZ Opfer eines Wasserschadens, Feuers oder anderer Naturkatastrophen wurde. „Für solche Szenarien erlaubt unsere Appliance auch die Wiederherstellung von Anwendungen auf virtuellen Maschinen aus der Cloud heraus.“

Die neuen Appliances der dritten Generationen sind ab sofort bei allen Arcserve-Distributoren im deutschsprachigen Raum erhältlich: Also (Deutschland, Österreich), TIM (Deutschland, Schweiz, Österreich), Arrow ECS (Deutschland) sowie Ingram Micro (Schweiz) verfügbar. Die UDP-Editionen werden, mit Ausnahme der UDP-Workstation, nach den CPU-Sockets der zu sichernden Systeme lizenziert. Alternativ ist auch eine Terabyte-Lizenzierung der zu sichernden Daten erhältlich. Bei der UDP-Workstation-Edition wird pro zu sichernder Workstation eine Lizenz benötigt.

Bildquelle: Arcserve

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